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"Die Hälfte ist durch" Sara Nuru ist schwanger

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Sie strahlt.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Eine "Breaking News" der anderen Art verkündet NDR-Moderatorin Bettina Tietjen in ihrer Talkshow in Hinsicht auf Gast Sara Nuru. Die Unternehmerin und Siegerin der 2009er-Ausgabe von "Germany's next Topmodel" ist schwanger - und erklärt, wie sie alles im Leben wuppt.

Sara Nuru hat zu Besuch in der "NDR Talk Show" eine frohe persönliche Botschaft verkündet - oder besser gesagt verkünden lassen. "Man sieht es kaum, aber wir dürfen die Breaking News in dieser Sendung verkünden. Es ist etwas unterwegs", erklärte die Moderatorin Bettina Tietjen. "Die Hälfte ist durch", fügte Nuru an, die ein "schlechtes Omen" befürchtet, wenn sie den genauen Monat ihrer Schwangerschaft verraten würde. Sie sei jedoch in "freudiger Erwartung". Nuru ist vielen noch als "Germany's next Topmodel"-Gewinnerin von 2009 bekannt. Mittlerweile tritt sie vor allem als Unternehmerin auf .

2016 gründete Nuru gemeinsam mit ihrer Schwester die Firma "nuruCoffee", die durch den Verkauf von Kaffee äthiopische Frauen mit Mikrokrediten unterstützt. Ihre Schwester habe vor fünf Monaten ihre Tochter bekommen und "wir geben uns jetzt die Klinke in die Hand. Wenn sie zurückkommt, bin ich gefühlt dann weg", erzählte Nuru.

Es sei tatsächlich nicht einfach, ein Unternehmen aufzubauen und dies mit der Familienplanung zu vereinbaren. "Das spüren wir jetzt. Aber meine Schwester hat jetzt eben ihr Baby in Calls dabei, das funktioniert schon. Das haben Millionen von Frauen vor mir geschafft, also werde ich das auch." Beide Frauen hätten zudem "super Partner" zu Hause, die sie unterstützen.

Die Gründung lief aber nichtsdestotrotz mit dem ein oder anderen Stolperstein ab, wie Nuru kürzlich in einem weiteren Interview erklärte. "Vielen bin ich durch meine Teilnahme bei 'Germany's next Topmodel' ein Begriff - was nicht immer ein Vorteil ist", so Nuru. "Gerade zu Beginn wurde ich unterschätzt und nicht ernst genommen." Hinzu komme, dass noch immer ein Großteil der Start-ups von Männern gegründet werde. "Frauen haben es schlicht schwerer, zu gründen."

Quelle: ntv.de, mpe/spot

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