TV-Legenden unter sichSchmidt: Gottschalk ist Assistent

Ob Harald Schmidt Grund zum Lästern hat? Seine eigene Show wechselt jetzt nämlich in einen Spartensender. Dennoch schießt der Entertainer eine Spitze gegen seinen "Freund Tommy" ab.
Harald Schmidt hat, anders als Thomas Gottschalk, keine Lust auf Castingshows. "Für meinen Freund Thommy ist das eine fantastische Entscheidung", sagte der TV-Entertainer. Während Gottschalk demnächst bei der RTL-Sendung "Supertalent" in der Jury sitzt, ist Schmidts Late-Night-Show von September an nur noch bei einem Bezahlsender zu sehen. "Castingshows sind nicht mein Genre", erklärte Schmidt. Zwar sitze er grundsätzlich gern neben Dieter Bohlen. "Aber das Format, bei dem jetzt Thommy sein Assistent wird, ist so fantastisch, das würde ich nicht anrühren. Da ist für mich kein Platz."
Er wolle trotz der zuletzt schwachen Quote nichts anderes machen als Late Night, "weil es fantastisch ist und es nichts Besseres gibt", sagte Schmidt.
An seiner Show werde sich nichts ändern - außer der aktuellen Themen bei der Stand-up-Comedy zu Beginn. Das Bühnenbild und das Studio werden dasselbe sein. "Die Zuschauer, die sich die Show im Studio angucken, können auf denselben Parkplatz fahren." Es gebe keinen Grund, das Konzept zu erneuern. "Es bleibt alles, wie es seit 17 Jahren ist."