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Angst vor mangelnder Privatsphäre Zuckerberg kauft Nachbarschaft auf

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Mark Zuckerberg, offenbar besorgt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wohnt im kalifornischen Palo Alto, neben vielen anderen Köpfen des Silicon Valley. Auf Privatsphäre will er aber nicht verzichten. Mit Grundstückkäufen will er nun einem Unternehmer das Vermarktungskonzept entziehen.

Mark Zuckerberg weiß, wie man sich vor fremden Augen schützt: Der Facebook-Gründer hat laut US-Medienberichten vier Grundstücke um sein Haus in Kalifornien gekauft. Der 29-Jährige habe damit auf Gerüchte reagiert, wonach ein Immobilien-Unternehmer eines davon erwerben und als Nachbarschaft von Zuckerberg vermarkten wollte, schrieb die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Hat Zuckerberg, dessen Unternehmen sein Geld mit Daten seiner Nutzer verdient, Angst um seine Privatsphäre? Immerhin schaltete das Netzwerk zuletzt die Möglichkeit ab, sich über die Suche nicht mehr finden zu lassen. "Nicht zeitgemäß", so die lapidare Begründung.

Die Aktion habe Zuckerberg seit vergangenem Dezember rund 30 Millionen Dollar gekostet, schrieb die "San Jose Mercury News". Er wolle die Häuser an ihre aktuellen Bewohner vermieten, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Der Multi-Milliardär Zuckerberg hatte sein Haus im kalifornischen Palo Alto nach bisherigen Informationen im Frühjahr 2011 für rund sieben Millionen Dollar gekauft. Es ist ein für die Gegend typisches, nicht besonders großes weißes Holzhaus mit zwei Etagen. Im beschaulichen Palo Alto sind viele aus der Elite des Silicon Valley zuhause, wie etwa die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin. Dort wohnte auch Apple-Gründer Steve Jobs.

Quelle: n-tv.de, rpe/dpa

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