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Wieder was gelernt Johnson kommt, um Farage zu verhindern

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(Foto: picture alliance/dpa)

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Boris Johnson oder Jeremy Hunt - einer dieser beiden wird Nachfolger von Theresa May als Chef der Konservativen Partei und damit auch neuer britischer Premierminister. Den Vorentscheid in der Fraktion hat Johnson klar für sich entschieden, auch an der Basis gilt er als Favorit - obwohl viele Tory-Abgeordnete den früheren Außenminister nicht leiden können.

Warum, erfahren Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Der Erfolg von Boris Johnson hat mit der Angst der Konservativen Partei vor Nigel Farage zu tun. Der hatte mit der Ukip-Partei großen Anteil am Brexit und hat mit seiner neuen Brexit-Partei im Mai auch die Europawahlen in Großbritannien gewonnen. Sollte der neue Tory-Chef wie Theresa May am EU-Austritt verzweifeln, drohen Neuwahlen - und die möchten die Konservativen lieber mit einem Siegertypen bestreiten, hat uns Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik gesagt.

"Boris Johnson gilt als derjenige, der am ehesten gegen Farage, aber auch gegen Labour-Chef Jeremy Corbyn gewinnen kann. Johnson hat auch mehrfach überraschend die Wahl zum Bürgermeister in London gewonnen und auch bei dem EU-Referendum gezeigt, dass er ein Gewinner ist. Das ist sein Kernargument und das vieler konservativer Abgeordneter: Wenn wir die nächste Wahl gewinnen wollen, muss es Boris werden."

Dass Johnson nächster Tory-Chef und damit auch neuer Premierminister von Großbritannien wird, daran gibt es ohne neue Skandale kaum Zweifel. Die Entscheidung treffen die 160.000 Mitglieder der konservativen Partei, da war der frühere Außenminister schon immer sehr beliebt. Aber im Parlament würde ihm womöglich direkt ein Misstrauensvotum erwarten. Warum, hören Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt".

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de