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Wieder was gelernt Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

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Auf der Suche nach dem richtigen Stromanbieter entscheiden sich viele Menschen für Ökostrom. Der ist meist teurer als "normaler" Strom, aber gut für die Umwelt. Leider ist nicht überall, wo Ökostrom draufsteht, auch Ökostrom drin. Und manchmal landet unser Geld dafür in Skandinavien.

Warum, erfahren Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Sie gehört zum Nachhaltigkeits-Spezial von ntv, RTL, Vox und TV Now. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Auf Vergleichsportalen im Internet findet sich für jeden Geschmack etwas. Auch bei Stromtarifen. Mehr als die Hälfte der Stromtarife stammt inzwischen aus sauberen Energiequellen. Das stellen sich die Kunden zumindest so vor, sagt Robert Werner vom Hamburg Institut.

"Ökostrom bezeichnet Strom aus erneuerbaren Energien. Ganz konkret aus Wasserkraft, aus Windkraft, aus Photovoltaik und aus Biogasanlagen sowie Geothermie-Anlagen. Dann erwarten die Kunden zu Recht, dass sie Strom aus erneuerbaren Energien bekommen, der im Betrieb kein CO2 ausstößt."

Werner hat an einer Ökostrom-Studie für das Umweltbundesamt mitgearbeitet, die auf knapp 400 Seiten untersucht, wie der deutsche Ökostrom-Markt aussieht und wie die Anbieter ihren Strom kennzeichnen. Wegen der EEG-Umlage ist das Ergebnis europaweit beinahe einmalig und aus Kundensicht sehr verwirrend. Manchmal kommt es vor, dass nicht überall, wo Ökostrom draufsteht, auch Ökostrom drin ist. Christina Wallraf von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sagt, das ist eine Lücke, die manche Unternehmen ausnutzen.

"Damit haben natürlich auch Ökostromanbieter, die schon seit Jahren mehr machen und versuchen, sich nachhaltig für die Energiewende einzusetzen, Abgrenzungsprobleme.

Wo genau das Problem liegt und was Kunden tun können, wenn sie Ökostrom aus der Steckdose möchten, erfahren Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt".

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, chr

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