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Wieder was gelernt TikTok ist mit Vorsicht zu genießen

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(Foto: REUTERS)

Das Prinzip von TikTok ist denkbar einfach: Runterladen, öffnen und los gucken. Nur wer selbst kurze Videos drehen möchte, muss sich anmelden. Die App ist der Renner bei Kindern und Jugendlichen. Aber weil sie aus China kommt, gibt es Bedenken.

Welche das sind, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

TikTok war bereits in 2018 eine der weltweit am häufigsten heruntergeladenen Apps. Mittlerweile steht die Kurzfilm-Plattform bei 1,2 Milliarden Downloads und hat je nach Quelle 500 bis 800 Millionen aktive monatliche Nutzer. Und das innerhalb von nur drei Jahren: TikTok ist 2016 in China gegründet worden, letztes Jahr wurde die App mit der Konkurrenz-Plattform musical.ly zusammengeführt. Das war der entscheidende Schritt auf dem Weg zum weltweiten Massenphänomen.

Die chinesische Herkunft weckt aber Bedenken. Der Hauptvorwurf ist, dass die TikTok politische und religiöse Inhalte zensiert, die der Regierung in Peking nicht in den Kram passen. Social-Media- und Marketing-Experte Felix Beilharz findet diesen Aufschrei nicht überraschend.

"Den hat es bei Facebook auch gegeben, als die ganzen Datenskandale aufgetreten sind. Trotzdem würde ich als Nutzer genau hinschauen, ob die Inhalte, die ich publiziere, wirklich bei allen Leuten ankommen oder ob sie herausgefiltert werden. Das könnte ein Argument sein, sich gegen TikTok zu positionieren."

Wie es außerdem mit Datenschutz und Privatsphäre bei TikTok bestellt ist, hören Sie im Podcast.

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Quelle: ntv.de, sks