Panorama

Nach Corona-Ausbruch 200 Miele-Mitarbeiter in Quarantäne

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Die Mitarbeiter, die unter häusliche Quarantäne gestellt wurden, seien alle im Produktionsbereich tätig.

(Foto: picture alliance / imageBROKER)

Corona-Ausbruch in einer Miele-Fabrik: In einem Werk in Euskirchen sind bisher mehrere Infektionen bestätigt, darunter auch Fälle mit der hoch ansteckenden britischen Mutante. Rund 500 Beschäftigte des Haushaltsgeräteherstellers müssen getestet werden.

Nach einem Coronavirus-Ausbruch in einer Miele-Fabrik im nordrhein-westfälischen Euskirchen sind rund 200 Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt worden. Zuletzt wurden 14 Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Elektrogerätehersteller mitteilte. Mindestens sechs von ihnen sind demnach mit der britischen Virus-Variante infiziert, die besonders ansteckend ist.

Nach Bekanntwerden der ersten Infektionsfälle waren den Unternehmensangaben zufolge am Dienstag alle etwa 500 Mitarbeiter des Werks auf das Coronavirus getestet worden. Bis Donnerstag sollen sämtliche Testergebnisse vorliegen. Die Produktion in dem Werk wurde eingestellt.

Die rund 200 Mitarbeiter, die auf Anweisung des Gesundheitsamts unter häusliche Quarantäne gestellt wurden, sind den Angaben zufolge alle im Produktionsbereich tätig. Kein Beschäftigter aus anderen Bereichen des 110.000 Quadratmeter großen Werkgeländes sei bislang positiv getestet worden, teilte Miele mit. In dem Werk in Euskirchen stellt Miele Antriebe für Elektrogeräte sowie Kabeltrommeln für Staubsauger her.

Quelle: ntv.de, hek/AFP

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