Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:50 Warnung vor Nebenwirkungen experimenteller Corona-Therapien +++

Frankreichs Arzneimittelbehörde ANSM stellt mögliche gefährliche Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen bei neuen Methoden zur Behandlung der Lungenkrankheit Covid-19 fest. Bei mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Patienten, die mit Plaquenil oder anderen Medikamenten wie Kaletra behandelt wurden, seien rund 30 verschiedene unerwünschte schwere Nebenwirkungen aufgetreten, sagt ANSM-Direktor Dominique Martin der Nachrichtenagentur AFP. So habe es auch drei Todesfälle gegeben. Plaquenil enthält den Wirkstoff Hydroxychloroquin, der in der Malaria-Prophylaxe Anwendung findet. Kaletra enthält eine Kombination aus den Wirkstoffen Lopinavir und Ritonavir, die üblicherweise zur Behandlung von HIV-Patienten eingesetzt werden.

+++ 23:34 Amazon-Arbeiter im italienischen Calenzano streiken +++
Etwa ein Drittel der Amazon-Mitarbeiter am Standort Calenzano bei Florenz ist nach Gewerkschaftsangaben in Streik getreten, um bessere Sicherheitsvorkehrungen durchzusetzen. "Einige Beschäftigte benutzen Schutzmasken tagelang anstatt jeden Tag neue Masken zu bekommen", sagt ein Gewerkschaftsvertreter. Amazon erklärt, der Betrieb in Calenzano sei nicht beeinträchtigt. Die Zahl der Auslieferungen sei bereits heruntergefahren und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. An dem Standort arbeiten rund 300 Menschen, mehr als zwei Drittel von ihnen als selbstständige Kurierfahrer, die Pakete ausliefern.

+++ 23:22 Ford und GE: 50.000 Beatmungsgeräte in 100 Tagen +++
Der Autokonzern Ford kündigt an, zusammen mit General Electric in den kommenden 100 Tagen 50.000 Beatmungsgeräte zu fertigen. Danach werde man in der Lage sein, 30.000 weitere Geräte pro Monat zu bauen. Es solle fast rund um die Uhr in drei Schichten gearbeitet werden.

+++ 22:58 Floridas Gouverneur will "Zaandam"-Passagiere nicht in seinem Bundesstaat +++
Das Kreuzfahrtschiff "Zaandam" mit vier Toten und zwei Corona-Verdachtsfällen an Bord darf seine Passagiere nicht im US-Bundesstaat Florida an Land gehen lassen. Er sehe die Lage an Bord der "Zaandam" als "großes, großes Problem", sagt Floridas Gouverneur Ron DeSantis dem sender Fox News. Er wolle "nicht sehen, dass Menschen gerade jetzt im südlichen Florida abgeladen werden", die nicht einmal aus Florida stammten. Wegen der Angelegenheit stehe er in Kontakt mit dem Weißen Haus, so DeSantis. Die Besatzung der "Zaandam" wollte das Schiff der niederländischen Reederei Holland America Line eigentlich nach Fort Lauderdale in Florida steuern.

+++ 22:34 Arbeitsminister Heil "stinksauer" über Mietenstopp +++
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat den Stopp von Mietzahlungen für Ladengeschäfte großer Unternehmen erneut scharf kritisiert. "Ich bin stinksauer. Das Gesetz ist für die gemacht, die ihre Mieten nicht zahlen können, nicht für Unternehmen, die Rücklagen haben. Wer Vorteile dieses Landes nutzt, hat auch Verpflichtung, seine Interessen nicht über alle zu stellen", sagte Heil in der ARD. Bekannte Handelsunternehmen hatten die Mietzahlungen für ihre Filialen in Deutschland eingestellt, nachdem diese wegen der Coronavirus-Ausbreitung schließen mussten. Darunter sind Handelsketten wie Deichmann und H&M sowie Markenhersteller wie Adidas. Heil sprach in der ARD von "Trittbrettfahrern" und "missbräuchlichem" Vorgehen.

+++ 22:21 New Yorks Gouverneur bittet um medizinische Unterstützung +++
New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat Ärzte und Krankenpfleger in anderen Regionen der USA aufgerufen, seinem Bundesstaat im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie zur Hilfe zu eilen. "Bitte helfen Sie uns jetzt in New York", sagt er bei einer Pressekonferenz in Manhattan. "Wir brauchen Entlastung." Im Gegenzug würde New Yorker Ärzte und Schwestern in anderen Regionen helfen, wenn diese vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt Unterstützung benötigten. In New York erhöhte sich die Zahl der Infektionen auf fast 60.000 Infizierte und 965 Tote.

+++ 21:48 Coronakrise treibt Zalando in rote Zahlen +++
Die Coronavirus-Pandemie setzt Europas größtem Online-Modehändler Zalando zu. Im ersten Quartal werde ein bereinigter Betriebsverlust von deutlich mehr als 28 Millionen Euro anfallen, gab der Berliner Konzern am Montagabend bekannt. Auch die Jahresprognose sei nicht mehr zu halten. Deswegen muss sich Zalando nun bescheiden.

+++ 21:26 Seehofer warnt: "Sind erst am Anfang der Pandemie" +++
Im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland müssen die verhängten strikten Kontaktbeschränkungen nach Ansicht von Bundesregierung und Ländern vorerst unbedingt beibehalten werden. In einer Telefonkonferenz erklärten die Innenminister von Bund und Ländern nach Angaben Thüringens übereinstimmend, dass die Kontaktbeschränkungen "in aller Konsequenz aufrechterhalten und durchgesetzt werden" müssten. Thüringen hat derzeit den Vorsitz der Innenministerkonferenz inne. "Wir sind erst am Anfang der Pandemie und dürfen nicht frühzeitig die notwendigen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten aufheben", warnte Bundesinnenminister Horst Seehofer. Er appellierte an alle Menschen, sich weiterhin an die Kontaktbeschränkungen zu halten.

+++ 21:12 Corona-Test bei Netanjahu fällt negativ aus +++
Ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus ist bei dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu negativ ausgefallen, wie er auf Twitter mitteilt. Das Virus war zuvor bei einem seiner Berater nachgewiesen worden.

+++ 20:54 Italien verlängert Lockdown bis mindestens Mitte April +++
In Italien wird auch über Ostern die Ausgangssperre bestehen bleiben. Die vor drei Wochen angeordnete landesweite Ausgangssperre gelte noch mindestens bis zum 12. April, teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom mit. Damit folge die Regierung der Empfehlung ihres wissenschaftlichen Beratergremiums, alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufrechtzuerhalten.

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+++ 20:30 Drei weitere Corona-Tote in Würzburger Seniorenheim +++
Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus sind erneut drei mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Es handele sich um zwei Frauen im Alter von 105 und 94 Jahren sowie einen 88 Jahre alten Mann, teilte das Landratsamt Würzburg mit. Alle drei hätten unter schweren Vorerkrankungen gelitten. Erst am Sonntagabend hatte das Heim den Tod eines 80-Jährigen gemeldet. Insgesamt sind im Raum Würzburg 17 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben, ein Großteil davon in der Senioreneinrichtung. Die übrigen positiv auf das Virus getesteten Bewohner des Heimes wurden am Wochenende auf Stationen innerhalb der Einrichtung isoliert.

+++ 20:24 Iran stellt gedruckte Zeitungen ein +++
In dem von der Corona-Pandemie besonders hart betroffenen Iran sollen vorerst keine gedruckten Zeitungen und Zeitschriften mehr erscheinen. "Zur effektiven Umsetzung des vom Gesundheitsministerium verabschiedeten Plans zur Reduzierung sozialer Kontakte sollen bis zum angegebenen Datum (8. April) keine Zeitungen mehr gedruckt werden und nur noch online erscheinen", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur IRNA einen Sprecher des Corona-Krisenstabs im Innenministerium. Derzeit erscheinen etwa 65 Zeitungen und Zeitschriften im Land, einschließlich der bei den Iranern sehr beliebten Sportzeitungen. Der Iran leidet schon seit Febrar unter der Corona-Krise. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bisher mehr als 40.000 Infektionen und 2757 Covid-19-Tote registriert.

+++ 20:00 New York zählt fast 60.000 Infizierte +++
Die Vereinigten Staaten geraten immer tiefer in die Coronavirus-Krise. Landesweit gibt es bereits mehr als 144.000 Infizierte. Der Großraum New York entwickelt sich zur Katastrophenzone. Insgesamt gibt es dort bereits fast 60.000 Infizierte und 965 Tote. Einzelne Krankenhäuser der Millionenmetropole arbeiten längst an der Kapazitätsgrenze und steuern in absehbarer Zeit auf unhaltbare Zustände zu.

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+++ 19:50 WHO: Ansteckung findet jetzt eher zu Hause als auf der Straße statt +++
Weil in vielen Ländern strikte Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus eingeführt worden sind, lauert die Gefahr einer Ansteckung jetzt in der Familie. "In den meisten Teilen der Welt finden wegen der Ausgangsbeschränkungen die meisten Ansteckungen jetzt im Wohnumfeld statt, in der Familie", sagte der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michael Ryan. "In gewissem Sinne ist die Übertragung von der Straße in die Familien geschoben worden." Deshalb müssten alle Zuhause ihre Gesundheit strikt überwachen. Verdachtsfälle müssten schnell erkannt und von den anderen Familienmitgliedern getrennt werden. Bestätigte Fälle müssten isoliert werden und Familienmitglieder, die sich angesteckt haben könnten, unter Quarantäne bleiben. Nur, wenn dies gewährleistet sei, könne man über eine Lockerung der strikten Ausgangsbeschränkungen nachdenken, sagte Ryan. Jedes Land müsse für sich einen praktikablen Weg für solche Maßnahmen finden.

+++ 19:30 Dritter Test bei Kanzlerin Merkel negativ +++
Auch beim dritten Test von Kanzlerin Angela Merkel auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Er ergänzte: "Die Bundeskanzlerin wird auch in den nächsten Tagen die Dienstgeschäfte aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrnehmen."

+++ 19:19 EU gibt Milliarden gegen Covid-19-Krise frei +++
Mehrere Milliarden Euro aus der EU-Kasse sollen von Mittwoch an die Auswirkungen der Covid-19-Krise abfedern. Der Rat der 27 Mitgliedstaaten traf nach eigenen Angaben zwei Entscheidungen, die insgesamt 37 Milliarden Euro für diese Zwecke freimachen. 8 Milliarden Euro stammen aus Mitteln der Struktur- und Investitionsfonds, die die Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr nicht wie geplant ausgegeben haben. Sie dürfen das Geld behalten und für den Kampf gegen das Coronavirus einsetzen. 29 Milliarden werden den Ländern vorzeitig ausgezahlt, damit sie ihre Gesundheitssysteme stärken und kleine und mittlere Unternehmen, Kurzarbeitsregelungen und gemeindebasierte Dienste unterstützen können.

+++ 18:57 Mehrheit der Deutschen für schärfere Maßnahmen +++
Mehr als die Hälfte der Deutschen befürwortet einer Forsa-Umfrage in Auftrag von ntv zufolge bundesweit schärfere Ausgangsbeschränkungen. 55 Prozent der Befragten seien dafür, 42 Prozent lehnten dies dagegen ab. 88 Prozent der Befragten hielten es für richtig, dass die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie noch mindestens weitere drei Wochen andauern sollten. Lediglich 10 Prozent der Deutschen plädieren für eine vorzeitige Lockerung der Maßnahmen.

+++ 18:20 Berlin will saftige Bußgelder verhängen +++
Der Berliner Senat will möglicherweise schon morgen über einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen verhängen. Laut dem Entwurf, über den der Tagesspiegel berichtet, würden Verstöße gegen den Mindestabstand im öffentlichen Raum künftig 50 bis 500 Euro kosten. Wer sich trotz Ausweispflicht nicht ausweisen kann, muss 25 bis 75 Euro zahlen. Wer sich außerhalb seiner Wohnung aufhält, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben muss mit einem Bußgeld bis zu 500 Euro rechnen. Noch höher fallen die Bußgelder aus, falls jemand trotz eines Verbots ein Geschäft öffnet. Wer einen Betrieb aufmacht, der eigentlich geschlossen haben müsste, muss laut Entwurf mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro rechnen. Betreiber von Betrieben, die noch geöffnet sind, die sich aber nicht an vorgeschriebene Hygienemaßnahmen halten, müssen bis zu 2500 Euro zahlen.

+++ 18:15 Lazarettschiff erreicht New York +++
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie ist ein Krankenhausschiff der US-Marine in der Großstadt New York angekommen. Die 272 Meter lange "USNS Comfort" erreichte den Hafen der Millionenmetropole. Das schwimmende Krankenhaus mit tausend Krankenbetten und zwölf Operationssälen soll die New Yorker Kliniken entlasten. Zwar werden auf der "USNS Comfort" keine Coronavirus-Patienten behandelt. Dafür können andere Patienten auf das Schiff verlegt werden, um den Krankenhäusern mehr Kapazitäten für Coronavirus-Patienten zu verschaffen. Der Bundesstaat New York und die gleichnamige Großstadt sind besonders schwer von der Pandemie betroffen. Dort wurden mehr als 60.000 Infektionsfälle bestätigt - das ist fast die Hälfte aller Infektionen landesweit. Die Krankenhäuser in New York sind zunehmend überlastet. In dem Bundesstaat werden deswegen mehrere temporäre Krankenhäuser eingerichtet, um mehr Kapazitäten zu schaffen. Der Höhepunkt der Pandemie wird in den USA in etwa zwei bis drei Wochen erwartet. Bereits vergangene Woche hatte das Krankenhausschiff "USNS Mercy" die kalifornische Großstadt Los Angeles an der US-Westküste erreicht.

+++ 18:13 Ärztepräsident: Nach Corona-Genesung Kontaktsperre lockern +++
Für Menschen, die eine Corona-Ansteckung überwunden haben, sollte nach Auffassung der Bundesärztekammer die Kontaktsperre gelockert werden. Dafür wäre es gut, möglichst viele Bundesbürger auf Antikörper zu testen. "Alle, die immun sind, weil sie die Infektion schon hinter sich haben, könnten dann wieder zur Arbeit gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen", sagte Ärztekammerpräsident Klaus Reinhardt. "Diese Menschen wären die ersten, die ins Normalleben entlassen werden könnten. Der große Vorteil ist ja: Sie sind weder gefährdet noch gefährden sie andere.

+++ 18:10 Abiturientin scheitert mit Klage +++
Das Wiesbadener Verwaltungsgericht hat den Eilantrag einer Schülerin auf Aussetzung der Abiturprüfung in Hessen wegen einer drohenden Gesundheitsgefährdung durch das Coronavirus abgelehnt. Sie könne nicht die vorläufige Aussetzung für alle Schüler im Land verlangen, weil ihr dafür die Antragsbefugnis fehle, teilte das Gericht in seiner am Montag veröffentlichten Begründung mit. Auch auf die Aussetzung ihrer eigenen Klausuren habe sie keinen Anspruch. Die Abiturprüfungen laufen in Hessen unter verschärften Hygienebedingungen. Die Prüfungsgruppen müssen klein und die Abstände zwischen den Prüflingen groß gehalten werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.

+++ 18:04 Pariser Autosalon fällt erst mal aus +++
Die internationale Automesse in Paris wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht wie geplant stattfinden. Aufgrund der Covid-19-Pandemie müsse der Pariser Autosalon Mondial de l'Automobile "in seiner jetzigen Form" abgesagt werden, teilten die Veranstalter mit. "Wir untersuchen alle alternativen Lösungen in enger Zusammenarbeit mit unseren Hauptpartnern", hieß es in einer Mitteilung. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Der Autosalon war für Oktober dieses Jahres im Pariser Kongresszentrum Porte de Versailles geplant. Er findet im Wechsel mit der Frankfurter Automesse statt.

+++ 17:59 Türkei stellt mehrere Dörfer unter Quarantäne +++
Die Türkei hat wegen der Coronavirus-Krise mehrere Wohngebiete in 18 Provinzen unter Quarantäne gestellt. Von Montagnachmittag an seien 39 Gebiete, darunter eine Kleinstadt und 28 Dörfer, abgeschottet, teilte das Innenministerium mit. Die Namen der betroffenen Provinzen wurden nicht genannt. Die Türkei hat bislang etwas mehr als 9000 Coronavirus-Fälle und 131 Todesopfer durch Covid-19 gemeldet. Die Behörden geben keine regionale Aufschlüsselung der Fälle bekannt.

+++ 17:56 "I Love Rock 'n' Roll"-Sänger Alan Merrill erliegt Covid-19 +++
Alan Merrill, der Frontmann der Rockband Arrows und Songwriter der Rock-Hymne "I Love Rock ’n‘ Roll", ist an Covid-19 gestorben. Seine Todesnachricht wurde von seiner Tochter Laura Merrill in den sozialen Medien bekannt gegeben. "Das Coronavirus hat heute Morgen meinen Vater genommen. Mir wurden zwei Minuten gegeben, um mich zu verabschieden, bevor ich rausgeschoben wurde." Alan Merrill wurde 69 Jahre alt.

+++ 17:31 Drosten: Corona in Pflegeheimen "Beginn einer neuen Entwicklung" +++
Coronavirus-Fälle in deutschen Pflegeheimen markieren aus Sicht des Virologen Christian Drosten eine neue Phase in der Epidemie, die auch mit mehr gemeldeten Todesfällen einhergeht. "Wir sehen jetzt in diesen Tagen die Eintragungen zum Beispiel in Seniorenpflegeheime und haben hier dann den Beginn einer neuen Entwicklung", sagte Drosten in seinem NDR-Podcast. Bisher habe Deutschland auch ein bisschen Glück gehabt: Infiziert hätten sich zunächst vor allem jüngere, sportliche Leute wie Skifahrer, die das Virus aus dem Urlaub eingeschleppt und es in ihren ungefähr gleichaltrigen Netzwerken verbreitet hätten. Diese Menschen erlebten zum größten Teil milde Krankheitsverläufe. Wegen mehrerer Effekte gleichzeitig werde man jetzt zwangsläufig ein Ansteigen der berichteten Fallsterblichkeit sehen, sagte Drosten. Man sehe das jetzt schon an der Statistik: Sie liege nicht mehr bei 0,2 bis 0,4, sondern im Bereich 0,8 Prozent. Das liege daran, dass andere Altersgruppen als bisher von Sars-CoV-2 betroffen seien. Hinzu komme, dass man bei der Diagnostik nicht mehr einer exponentiellen Entwicklung hinterherkommen könne: "Ich glaube nicht, dass wir unsere jetzige Testkapazität realistischerweise noch deutlich steigern können", sagte Drosten mit Blick auf PCR-Tests. Davon könnten derzeit mehr als eine halbe Million pro Woche in Deutschland gemacht werden. Er sei aber unsicher, wie lange die Industrie dem großen Bedarf an Laborreagenzien noch nachkommen könne, so der Charité-Virologe.

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+++ 17:14 US-Behörde erlaubt Wiederverwendung von Atemmasken +++
Angesichts des Mangels an Atemschutzmasken ist in den USA nun auch eine bestimmte Art der Sterilisierung bereits genutzter Masken erlaubt. Vom Personal in Krankenhäusern verwendete Masken vom Typ N95 dürfen bis zu 20 Mal sterilisiert und wiederverwendet werden, erklärte die Lebens- und Arzneimittelbehörde der USA (FDA). Es sei "vernünftig" anzunehmen, dass die Sterilisierung das Coronavirus Sars-CoV-2 effektiv beseitige. Dieser Vorteil wiege schwerer als "die bekannten und möglichen Risiken", erklärte die FDA. Nach Angaben des Hersteller Battelle sind Spezialmaschinen in der Lage, am Tag bis zu 80.000 Atemschutzmasken zu sterilisieren. Die Masken werden in dem Apparat zur Sterilisierung unter anderem 2,5 Stunden mit Wasserstoffperoxid-Dampf behandelt. Die Masken dürften für den Prozess keine Cellulose enthalten. Die Firma hatte vor wenigen Jahren im Rahmen einer FDA-Studie die Dekontaminierung von N95-Masken für den Fall einer Pandemie erprobt. Der FDA zufolge hatte das Projekt im Test "erfolgreich die Machbarkeit" der Sterilisierung der Atemschutzmasken gezeigt.

+++ 17:02 EU beschließt Aussetzung der Slot-Regelung für Airlines +++
Fluggesellschaften behalten ihre Start- und Landerechte auf europäischen Flughäfen auch ohne ständige Nutzung dieser Slots im laufenden Sommerflugplan. Eine entsprechende Regeländerung hat die Europäische Union beschlossen. Der Beschluss soll an diesem Dienstag im EU-Amtsblatt erscheinen und damit rechtskräftig werden. Normalerweise müssen Fluggesellschaften mindestens 80 Prozent ihrer Slots nutzen, damit ihre Maschinen in der entsprechenden nächsten Saison wieder zu den gleichen Zeiten starten oder landen dürfen. Die Einschränkungen im Zuge der Coronavirus-Krise haben den Luftverkehr in Europa jedoch weitgehend zum Erliegen gebracht. Deshalb hat die EU die Regel vom 1. März bis zum 24. Oktober ausgesetzt. Für Flüge von und nach China, die zuerst von Ausfällen betroffen waren, gilt die Ausnahmeregelung zudem rückwirkend vom 23. Januar an.

+++ 17:00 Auch Brandenburg verlängert Beschränkungen +++
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke will die Ausgehbeschränkungen wegen der Corona-Krise um zwei Wochen verlängern. Die Festlegungen auch zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sollten bis 19. April gehen, sagte er. Das Kabinett in Potsdam will eine entsprechende Regelung am Dienstag beschließen.

+++ 16:35 Madrid: Eishalle und Forensik-Institut werden Leichenhallen +++
Wegen der massiven Zahl der Corona-Toten in Spanien ist in Madrid ein zweites Gebäude zum Leichenhaus umfunktioniert worden - das neue Forensik-Institut im Neubaugebiet Valdebebas nahe dem Flughafen. Bereits seit Tagen wird die 1800 Quadratmeter große Eisfläche der Madrider Eishalle für die Aufbahrung der Toten genutzt, denn die Bestattungsunternehmen sind völlig überlastet. Das Institut für forensische Anatomie ist das erste fertiggestellte Gebäude der geplanten "Justiz-Stadt" im Nordosten Madrids und kann bis zu 230 Leichen aufnehmen. Beim Transport der Särge hilft mittlerweile auch das Militär. Madrid ist das Epizentrum der Krise in Spanien. Dort liegt die Zahl der Menschen mit nachgewiesener Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bei mehr als 24.000.

+++ 16:20 Deichmann verteidigt Stopp der Mietzahlungen +++
Deichmann hat seine Entscheidung verteidigt, die Mietzahlung für seine 1500 Filialen in Deutschland vorläufig zu stoppen. "Wir haben nie gesagt, dass wir keine Mieten mehr zahlen. Wir haben unsere Vermieter gebeten, unser Mieten zu stunden", sagte der Konzernchef und Eigentümer Heinrich Deichmann. "Falls ein Vermieter nicht in der Lage ist, eine Stundung wirtschaftlich zu verkraften, werden wir ihm helfen, und dann werden wir auch die Miete zahlen", so Deichmann. Deutschlands größter Schuhhändler befinde sich derzeit in Gesprächen mit den Betroffenen. Der Unternehmer ließ allerdings auch keinen Zweifel daran, dass er angesichts der staatlich angeordneten Ladenschließungen Zugeständnisse der Vermieter erwartet. "Wir werden die Vermieter bitten, einen Teil der Mietschäden zu übernehmen", sagte er. Deichmann betonte, der Schuhhändler sei zwar grundsätzlich finanziell solide aufgestellt. Doch auch für ihn sei die Coronavirus-Krise eine Herausforderung.

+++ 16:18 Wirtschaft warnt vor "irreparablen Schäden" +++
Vor irreparablen Schäden für die Wirtschaft durch Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren, die über April hinausreichen, warnt der Aufsichtsratsvorsitzende von Continental und Linde, Wolfgang Reitzle. "Capital" zitiert den bekannten Manager: "Mit jeder weiteren Woche werden irreparable Schäden für unsere Wirtschaft entstehen. Viele kleinere Firmen werden sterben und nicht mehr wiederzubeleben sein. Aber auch Konzerne sind bedroht." Bei einer Dauer von mehr als vier, fünf Wochen werde das zu einem immensen nachhaltigen Wohlstandsverlust für viele Menschen führen. Spätestens am 27. April müsste die Wirtschaft wieder hochgefahren werden.

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+++ 15:58 Deutschland: 1100 Menschen derzeit an Beatmungsgeräten +++
In den Krankenhäusern in Deutschland werden momentan rund 7000 Menschen mit Covid-19 behandelt. Davon befinden sich rund 1500 Patienten auf Intensivstationen, von denen etwa 1100 beatmet werden müssen. Wir haben es geschafft, die so wichtigen Beatmungsplätze im Bereich der Intensivmedizin von ehemals 20.000 Plätzen auf zwischenzeitlich 30.000 zu steigern", sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft Gerald Gaß. Die weitere Entwicklung hänge jetzt sehr stark von der Belieferung mit zusätzlichen Beatmungsgeräten durch die Industrie ab. Die Bundesregierung hatte zur Aufstockung der Kapazitäten in den Krankenhäusern 10.000 neue Beatmungsgeräte bestellt.

+++ 15:57 Sachsen-Anhalt verschiebt Abitur +++
Sachsen-Anhalt verschiebt die Abitur-Prüfungen wegen der Corona-Krise um mindestens eine Woche. Die ersten schriftlichen Prüfungen sollen nun am 4. Mai starten, wie das Bildungsministerium mitteilte. Das ist eine Woche später als geplant. Den rund 5700 betroffenen Jugendlichen wird zudem freigestellt, ob sie sich statt im Mai erst im Juni prüfen lassen. Dann wird es für alle Abiturfächer einen zweiten Durchgang geben, hieß es. Zudem wird auch der letzte Schultag um eine Woche auf den 30. April verschoben. Zuvor hatte Sachsen-Anhalt bereits entschieden, die Prüfungen zum Realschulabschluss zu verschieben.

+++ 15:57 Tegel bleibt offen +++
Trotz deutlich eingeschränktem Flugbetrieb bleibt der Berliner Airport Tegel vorerst offen. Die Frage nach einer vorübergehenden Schließung soll erst nach Ostern geklärt werden. Die Gesellschafter der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld beschließen, dass die Geschäftsführung "den Antrag zur Befreiung der Betriebspflicht" von Tegel zwar weiter vorbereitet, aber erst nach Ostern vorlegt. Zudem werden die Eigentümer - der Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg - der Betreibergesellschaft FBB wegen Belastungen durch die Corona-Krise bis zu 300 Millionen Euro an zusätzlichem Eigenkapital zur Verfügung stellen.

+++ 15:55 Zahl der Infektionen in Deutschland regional sehr unterschiedlich +++
Die Zahl der Infektionen in Deutschland verteilt sich sehr ungleichmäßig. Die Metropolen und Großstädte sind in absoluten Zahlen natürlich ab stärksten von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. Die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner ist jedoch in manchen Landkreisen wesentlich höher als in Berlin, München oder Köln.

+++ 16:11 Prince Charles genesen +++
Der britische Thronfolger Prinz Charles ist nach seiner überstandenen Corona-Infektion aus der Selbstisolation entlassen worden. Das teilte ein Sprecher seiner Residenz Clarence House mit. Der älteste Sohn von Königin Elizabeth II. hatte nur milde Symptome gezeigt. Er hatte während seiner Isolation weiter gearbeitet und unter anderem Telefonkonferenzen geführt. Bei seiner Frau, Herzogin Camilla, wurde bislang keine Infektion festgestellt. Das Paar, 71 und 72 Jahre alt, hatte sich nach Schottland zurückgezogen. Die Queen und ihr Mann Prinz Philip sind auf Schloss Windsor in der Nähe der britischen Hauptstadt

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Prince Charles und Camilla im April 2019.

(Foto: imago images / i Images)

+++ 15:41 Auch im Saarland Beschränkungen bis 20. April +++
Auch die saarländische Landesregierung hat die Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bis einschließlich 20. April verlängert. Das teilte Ministerpräsident Tobias Hans mit. "In Anbetracht der Entwicklungen halten wir eine Verlängerung der Maßnahmen im Geleitzug der anderen Bundesländer für dringend erforderlich", betonte er.

+++ 15:35 Herzstörungen nach Einnahme von "Corona-Mittel" in Frankreich +++
In Frankreich haben mehrere Menschen gefährliche Herzrhythmusstörungen bekommen, nachdem sie ohne ärztliche Aufsicht ein angebliches Mittel gegen das Coronavirus eingenommen hatten. In einigen Fällen sei sogar die Einweisung auf eine Intensivstation nötig gewesen, erklärte die regionale Gesundheitsbehörde in Bordeaux. Die Menschen hatten den Wirkstoff Hydroxychloroquin eingenommen. Das Mittel wird eigentlich gegen Malaria eingesetzt. Er dürfe "in keinem Fall zur Selbstmedikation eingenommen werden", sondern allenfalls unter Aufsicht eines Arztes, warnte die Gesundheitsbehörde

+++ 15:30 Hohe Todesrate in den Niederlanden +++
Die Niederlande verzeichnen erneut eine deutliche Steigerung der Infizierten-Zahlen. 884 Neu-Infektionen wurden in den letzten 24 Stunden gezählt. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt nun 11.750. Die Gesamtzahl der Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden oder dort noch sind liegt bei 2.990. Die Zahl der Verstorbenen aufgrund einer Erkrankung an Covid-19 stieg auf 864 Menschen, das sind 93 mehr als am Vortag.

+++ 15:28 Umstrittenes Corona-Notstandsgesetz in Ungarn verabschiedet +++
Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Macht mit Hilfe der Corona-Krise erheblich ausgebaut: Das Parlament in Budapest billigte mit deutlicher Mehrheit einen Gesetzentwurf der Regierung, der es Orban nun ermöglicht, im Rahmen eines Notstands von unbegrenzter Dauer per Dekret zu regieren. Kritiker in Ungarn und im Ausland werfen Orban vor, die Pandemie als Vorwand zu nutzen, um die Machtstellung seiner nationalkonservativen Regierung noch weiter auszubauen. Dem Gesetz zufolge kann die Regierung den am 11. März wegen der Pandemie verhängten Notstand ohne die Zustimmung des Parlaments unbegrenzt verlängern. Sie erhält das Recht, "die Anwendung bestimmter Gesetze per Dekret auszusetzen", feste Vorgaben nicht einzuhalten und "andere außergewöhnliche Maßnahmen einzuführen, um die Stabilität des Lebens, der Gesundheit, der persönlichen und materiellen Sicherheit der Bürger wie der Wirtschaft zu garantieren".

+++ 15:21 Empire State Building pocht rot +++
Ein pochender Hoffnungsschimmer über den Dächern New Yorks: Rot angestrahlt wie ein pulsierendes Herz hat das Empire State Building der Metropole in der Corona-Krise Mut gemacht. "Das Herz New Yorks schlägt stark", heiß es auf dem Twitterkonto des weltberühmten Wolkenkratzers, dessen Lichter in der Nacht aus allen Ecken der Stadt wie ein Leuchtturm zu sehen sind. In diesen Tagen wird an dem Hochhaus auch immer wieder eine Lichtshow gezeigt, die mit der New-York-Hymne "Empire State of Mind" von Alicia Keys synchronisiert ist. Bürger der Millionenstadt, die wegen der Pandemie zu Hause bleiben müssen, können das Lied während der Show parallel streamen. New York ist von der Corona-Krise besonders betroffen, nahezu 1000 Todesfälle sind dort bereits zu beklagen. Beinahe jeder zweite Infizierte kommt aus dem Großraum New York.

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+++ 14:54 Niedersachsen verhängt Aufnahmestopp für Pflegeheime +++
Das Land Niedersachsen hat nach mehreren Corona-Toten in einem Wolfsburger Pflegeheim einen Aufnahmestopp für alle entsprechenden Einrichtungen verhängt. Das erklärte Landessozialministerin Carola Reimann soeben in Hannover. Dies betreffe Personen, die aus dem Krankenhaus in Kurzzeitpflege müssten oder auch aus häuslicher Umgebung kämen. Für finanzielle Ausfälle der Einrichtungen greife ein entsprechender Rettungsschirm des Landes. Ausnahmen gebe es nur für Pflegeheime, die eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner garantieren könnten. Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim für Demenzkranke hat sich die Zahl der verstorbenen Corona-Patienten am Montagmittag auf 17 erhöht.

+++ 14:40 Esprit vor der Pleite +++
Mit Esprit verkündet ein erster großer Name in Deutschland: Wir halten das nicht durch. Mehrere deutsche Tochtergesellschaften von Esprit sind zahlungsunfähig, wie der Konzern per Mitteilung erklärte. Man habe Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen. Dabei habe ein gerichtlich bestellter Sachverwalter die Aufsicht, während die Unternehmensführung weiterhin die Kontrolle behalten soll. Im Rahmen des Verfahrens sollen Verbindlichkeiten und Mietverträge "neu strukturiert" werden. "Dies ist der richtige Schritt für Esprit, da die Coronavirus-Pandemie dramatische Auswirkungen auf unser Geschäft hat", sagte Esprit-Chef Anders Kristiansen. Um die Gehälter der Mitarbeiter sicherzustellen, sollen nach Angaben des Unternehmens teilweise auch staatliche Hilfsgelder zum Einsatz kommen. Schon vor der Corona-Krise schrieb der Konzern, der in Ratingen sitzt, aber in Hongkong an der Börse notiert ist, rote Zahlen - für das Ende Juni abgeschlossene Geschäftsjahr 2018/2019 zuletzt 2,14 Milliarden Hongkong Dollar (etwa 248 Mio Euro).

+++ 14:36 Bund hat 20 Millionen Atemschutzmasken ausgeliefert +++
Für den Kampf gegen das Coronavirus sind über den Bund inzwischen 20 Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken beschafft worden. Sie wurden an Länder und Kassenärztliche Vereinigungen für die Verteilung an Kliniken, Praxen und Pflegeheime ausgeliefert, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte. Die Beschaffung von Schutzausrüstung laufe weiter. Auch Unternehmen anderer Branchen hätten mittlerweile umgestellt und produzierten Masken, darunter etwa in der Textilindustrie. Zur Frage, ob auch Privatleute Masken tragen sollten, machte die Regierung deutlich, dass dies eine freiwillige Entscheidung sei - mit einem normalen nicht-medizinischen Mund-Nase-Schutz könne man andere vor einer Ansteckung schützen. Dies sei vielleicht "eine sinnvolle Ergänzung", so Regierungssprecher Steffen Seibert. Es dürfe aber nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen und dass man dann Hygieneregeln wie Abstandhalten und Händewaschen vernachlässige.

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Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, verfolgt bei einem Pressetermin zum Start des Virtuellen Krankenhauses an der Uniklinik RWTH Aachen eine Behandlung in einem angeschlossenem Krankenhaus. Er trägt wegen der Corona-Pandemie eine Mundschutzmaske - allerdings nicht ganz richtig: Die Nase gehört auch darunter.

(Foto: dpa)

+++ 14:31 Merkel macht weiteren Corona-Test +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzieht sich Anfang dieser Woche einem dritten Corona-Test. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, werde er die Öffentlichkeit unterrichten, sobald ein Ergebnis vorliege. Merkel richte sich in allen Fragen ihrer Quarantäne nach den Empfehlungen der Ärzte und des Robert-Koch-Instituts, betonte Seibert. Die Kanzlerin hatte sich in häusliche Quarantäne begeben, weil sie Kontakt mit einem Arzt gehabt hatte, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Sie führt von dort aus weiter die Regierungsgeschäfte. Zwei vorherige Tests waren bei Merkel allerdings negativ ausgefallen.

+++ 14:15 Zwei weitere Tote im Wolfsburger Pflegeheim +++
Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim sind zwei weitere Menschen gestorben, nachdem sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Damit steigt die Zahl der Opfer in dem Alters- und Pflegeheim für Demenzkranke auf 17. Bei den meisten von ihnen seien vor dem Tod keine Covid-19-Symptome aufgetreten, erklärte die Stadt. "Am Sonntag hatten wir insgesamt 79 positive getestete Personen in dem Heim", sagte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Dieter Mohrs. Um weitere Infektionen zu verhindern, seien positiv und negativ getestete Heimbewohner räumlich strikt voneinander getrennt worden.

+++ 14:08 Netanjahu in Quarantäne +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begibt sich vorsorglich in Quarantäne, weil sich eine seiner Beraterinnen mit dem Coronavirus infiziert hat. Der Regierungschef und sein enger Mitarbeiterstab würden vorerst in Quarantäne bleiben, bis die notwendigen Untersuchungen abgeschlossen seien, teilte sein Büro mit. Anschließend würden das Gesundheitsministerium und Netanjahus Leibarzt ein Ende der Quarantäne festlegen. Zuvor war Netanjahus Beraterin für strengreligiöse Angelegenheiten positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, wie israelische Medien berichteten.

+++ 14:05 Olympische Sommerspiele starten im Juli 2021 +++
Die Olympischen Spiele in Tokio finden im kommenden Jahr vom 23. Juli bis zum 8. August statt. Dies bestätigten das Organisationskomitee der Spiele und das Internationale Olympische Komitee. Ursprünglich sollten die zweiten Sommerspiele in Japans Metropole nach 1964 vom 24. Juli bis 9. August 2020 stattfinden. Doch wegen der Corona-Pandemie einigten sich das IOC und Gastgeber Japan darauf, die Spiele in das Jahr 2021 zu verschieben.

+++ 13:54 Bayern baut Klinik-Kapazitäten weiter aus +++
Zur Versorgung der Corona-Patienten in Bayern will der Freistaat seine Klinik-Kapazitäten mit Hilfskrankenhäusern deutlich erhöhen. Der Plan sieht den Neuaufbau oder die Reaktivierung von bis zu 26 Kliniken vor. Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erläutert, rechne Bayern infolge der steigenden Fallzahlen weiterhin mit einem deutlich höheren Bedarf an Pflegebetten in den Kliniken. Auch die Verlegung von Ärzten werde derzeit vorbereitet. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Staatsregierung mitgeteilt, dass sie die Behandlungskapazitäten massiv erhöhen will. So soll unter anderem die Zahl der Intensivbetten an Unikliniken von 600 auf 1200 verdoppelt und Pfleger aus der Rente zurückholt werden. In Bayerns Krankenhäusern gibt es knapp 4000 Intensivbetten, von denen laut Staatsregierung im Schnitt etwa 20 Prozent nicht belegt sind.

+++ 13:45 Bundeskanzlerin berät sich Mittwoch mit den Ländern +++
Angela Merkel will am Mittwoch mit den Länderchefs über das weitere Vorgehen in der Coronakrise beraten. Bei der Telefonkonferenz sollen die aktuellen Maßnahmen einer Bestandsaufnahme unterzogen werden, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit.

+++ 13:34 Regierung: Lockerung der Maßnahmen akut kein Thema +++
Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Grund, die weitgehenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens zu lockern. "Wir brauchen alle Maßnahmen unvermindert", sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Ansteckungsrate sei noch deutlich zu hoch, um die Maßnahmen zu lockern. Derzeit verdoppele sich die Zahl der Infektionsfälle etwa alle fünf Tage. Man müsse "mindestens in Richtung alle zehn Tage, besser noch mehr" kommen.

+++ 13:15 Loriot-Sketch geht in Israel viral +++
Der Loriot-Sketch wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen, doch in hebräischer Übersetzung feiert er gerade große Erfolge. Vielleicht, weil er perfekt zu manch kommunikativen Schwierigkeiten in der Corona-Heimquarantäne zu passen scheint. In dem Sketch "Feierabend" geht es um einen Mann, der zu Hause nur in Ruhe in seinem Sessel sitzen will und sich offensichtlich nach Stille sehnt. "Ich will hier nur sitzen", sagt er. Doch seine Ehefrau redet immer wieder auf ihn ein, während sie geschäftig in der Küche rumort. Dann platzt dem Mann der Kragen. Der in Israel beliebte Schauspieler Dror Keren, der die Rolle des Mannes spricht, teilte den hebräischen Sketch bei Facebook und schrieb: "Wann hätten wir dafür Zeit an normalen Tagen?"

+++ 13:00 Keine Abschiebungen mehr nach Afghanistan +++
Deutschland stoppt bis auf Weiteres Abschiebungen nach Afghanistan. Die Entscheidung sei auf Bitten der afghanischen Behörden gefallen, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums. Zuletzt war am 12. März ein Flug aus Deutschland mit abgeschobenen Männern gestartet. Bei den bisherigen 33 Abschiebungen hatten Bund und Länder 907 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Unterdessen verschärft sich die Lage in Afghanistan durch die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus. In der Hauptstadt Kabul und mehreren Provinzen wurden Ausgangssperren verhängt. Sorgen bereitet der Grenzverkehr zum besonders schwer von der Krise betroffenen Nachbarland Iran. Fast 200.000 Afghanen kehrten nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration aus dem Land zurück - nur wenige Hundert wurden auf das Coronavirus getestet.

+++ 12:58 Ausgangssperren in Hanoi +++
Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen sich die Einwohner der beiden größten Städte in Vietnam auf Ausgangssperren vorbereiten. Laut Ministerpräsident Nguyen Xuan Phuc sollen die Behörden in der Hauptstadt Hanoi sowie in Ho-Chi-Minh-Stadt angesichts steigender Infizierten-Zahlen ihre Pläne zur Bekämpfung des Virus überarbeiten und sich "auf Lockdown-Szenarien einstellen". Am Samstag hatten die Behörden in Hanoi eines der größten Krankenhäuser des Landes isoliert, weil es dort mehrere Infektionsfälle mit dem Virus gegeben hatte. Bislang haben die Gesundheitsbehörden des südostasiatischen Landes 194 Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet, Tote gab es dadurch demnach bisher aber noch nicht.

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Desinfektionsmaßnahmen in Hanoi.

(Foto: REUTERS)

+++ 12:56 Australien stellt Milliarden bereit +++
Australien hat ein umgerechnet rund 72 Milliarden Euro schweres Paket zur Rettung von Arbeitsplätzen in der Corona-Krise geschnürt. Es umfasst auch eine Prämie für Arbeitgeber zur Stellen-Sicherung, wie Ministerpräsident Scott Morrison erläutert. Diese "Job Keeper"-Zahlung von gut 830 Euro (1500 Australische Dollar) soll alle zwei Wochen für jeden Arbeitnehmer an die Arbeitgeber fließen. "Wir werden die Arbeitgeber dafür bezahlen, dass sie ihre Mitarbeiter bezahlen", so Morrison.

+++ 12:39 Dritter Tag in Folge über 800 Tote in Spanien +++
In Spanien sind binnen 24 Stunden 812 neue Todesopfer gezählt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Damit waren bereits am dritten Tag in Folge mehr als 800 Tote zu beklagen. Die Zahl erfasster Nachweise liegt aktuell bei mehr als 85.000, das sind rund 6000 mehr als am Vortag. In Spanien gibt es damit inzwischen mehr Infizierte als in China, wo das Coronavirus Ende 2019 ausgebrochen war.

+++ 12:30 Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen bis Ende der Osterferien +++
Die seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das teilt Ministerpräsident Markus Söder mit. Eine Verschärfung der Maßnahmen ist aber nicht geplant. Die von der Politik verhängten Maßnahmen zeigten erste Wirkung, sagte Söder. "Die Kurve der Infektionen flacht etwas ab." Dennoch sei die von einigen Politikern angestoßene Debatte über einen Ausstieg aus den Schutzmaßnahmen verfrüht und komme zur Unzeit. "Es gibt keinen Anlass, falsche Hoffnungen zu wecken", sagte Söder.

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+++ 12:28 Notklinik statt Musikfest +++
Dort, wo eigentlich Sänger um das beste europäische Lied wetteifern sollten, sollen nun Corona-Patienten versorgt werden. Das Rotterdamer Veranstaltungszentrum Ahoy richtet einige Hallen als Not-Klinik ein. Zunächst werde Platz für 88 Patienten geschaffen, teilte Ahoy mit. Die Kapazität könne auf 680 Betten erweitert werden. Der 65. Song Contest sollte im Mai im Rotterdamer Ahoy stattfinden, war aber wegen der Corona-Epidemie abgesagt worden.

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Die Veranstaltungshalle "Ahoy".

(Foto: dpa)

12:23 Montgomery: Erste Schulen könnten im Mai wieder aufmachen +++
Bis die ersten Schulen in Deutschland wieder öffnen, wird es nach Einschätzung von Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery noch eine Weile dauern. "Wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln wie jetzt, sollten wir im Mai damit rechnen können, dass Schulen wieder aufmachen in Regionen, die nicht extrem belastet sind", sagte Montgomery der "Bild"-Zeitung. Man müsse sich aber die Möglichkeit vorbehalten, Schulen bei Bedarf auch wieder zu schließen, ergänzte der Mediziner. Auch ein Ende der wirtschaftlichen Auszeit sieht Montgomery so schnell nicht kommen: "Meine Position ist klar: Wir dürfen erst wieder die Kontaktschleusen öffnen, wenn wir sicher sind, dass es dadurch nicht zu einem Anstieg der Todeszahlen kommt."

+++ 12:20 175.000 Gestrandete wieder in Deutschland +++
Von den etwa 200.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen sind 175. 000 wieder zu Hause. "Diejenigen, die noch im Ausland sind, bitten wir weiter um Geduld", schrieb Bundesaußenminister Heiko Maas. Er hatte vor zwei Wochen eine Rückholaktion gestartet, um zusammen mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa deutsche Reisende aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Das Auswärtige Amt hat dafür selbst Flugzeuge gechartert, die inzwischen 145 Sonderflüge absolviert haben. Probleme bereitet derzeit vor allem Neuseeland, wo noch mehr als 10.000 Deutsche festsitzen.

+++ 11:55 Über 60.000 Infizierte in Deutschland +++
Die Zahl der Infizierten in Deutschland liegt nach ntv.de-Berechnungen nun bei über 60.000. Wie die am Montagmorgen übermittelten Zwischenstände aus den Gemeinden, Kommunen und Bundesländern ergeben, sind nach wie vor die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg sowie Nordrhein-Westfalen besonders betroffen. Auch alle Landkreise mit der höchsten Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner) liegen in diesen drei Bundesländern. Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Patienten liegt aktuell bei 491.

*Datenschutz

+++ 11:35 Österreich führt Maskenpflicht in Supermärkten ein +++
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie müssen die Menschen in Österreich künftig eine Schutzmaske beim Einkaufen tragen. Das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit. Die Masken sollen an den Eingängen der Geschäfte gegen eine geringe Gebühr verteilt werden. Damit soll verhindert werden, dass in den stark frequentierten Supermärkten weiterhin Viren verschleudert und damit weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert werden. In der Fachwelt wird eine solche Maskenpflicht begrüßt. Experten verweisen gerne auf asiatische Länder, in denen das Tragen von Masken üblich ist.

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+++ 11:29 Indien will Wanderarbeiter isolieren +++
In Indien sollen Zehntausende Wanderarbeiter isoliert werden, um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Die Menschen haben sich zu Fuß auf den Weg aus Städten in ihre oft Hunderte Kilometer entfernten Heimatdörfer gemacht, nachdem sie wegen einer dreiwöchigen Ausgangssperre ihr Einkommen verloren. Sie waren auch plötzlich gestrandet, weil keine Züge und Busse mehr in Richtung ihrer Dörfer fahren. Mit dieser größten Massenwanderung in Indiens jüngster Geschichte droht die Gefahr, dass sich das Virus bis in die entlegensten Orte verbreitet. Um dies zu verhindern, hat die Regierung nun die Bundesstaaten aufgefordert, die Grenzen zu schließen, zurückkehrende Tagelöhner zu versorgen und zu isolieren. Indiens Premierminister Narendra Modi entschuldigte sich unterdessen bei den armen Menschen, weil sie wegen der Ausgangssperre Notlagen erleiden. Er betonte, er habe im Kampf gegen das Coronavirus aber keine Wahl.

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Zehntausende, vielleicht Hunderttausende Tagelöhner sind in den Metropolen Indiens gestrandet.

(Foto: dpa)

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Weil keine Bahnen und Busse mehr fahren, haben sie sich oft zu Fuß auf den Weg in ihre Heimatprovinzen gemacht.

(Foto: dpa)

+++ 11:27 Lindner: "Bundesliga mit das Letzte, das wir öffnen" +++
FDP-Parteichef und Fußball-Fan Christian Lindner glaubt nicht daran, dass die Bundesligen den Spielbetrieb zeitnah wieder vor Zuschauern aufnehmen wird. "Ich bin selber ja Mitglied und Anhänger des BVB. Und trotzdem muss ich sagen: Bundesliga mit Publikum und Fans - das wird mit das Letzte sein, das wir öffnen", sagte Lindner der "Bild"-Zeitung.

+++ 11:25 Ausgangsbeschränkungen in ganz Russland? +++
Nach der Hauptstadt Moskau könnte es in Russland nun auch landesweit Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie geben. Das empfahl Ministerpräsident Michail Mischustin. Die Gouverneure und Chefs der Verwaltungen sollten auf die Erfahrung in Moskau achten. Sie sollten zudem die Möglichkeit schaffen, "solche Maßnahmen in ihren Regionen zu ergreifen", sagte er. "Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Ausbreitung des Virus einzudämmen." In der Hauptstadt und im Umland gelten seit Montag Ausgangssperren. Ausnahmen gibt es nur für den Weg zur Arbeit, zum Supermarkt und zur Apotheke. Erlaubt sind außerdem der Gang zum Müllcontainer und Gassigehen mit dem Hund im Umkreis von 100 Metern um die Wohnung. In Europas größter Stadt sind nach offiziellen Angaben mit mehr als 1000 Infizierten die meisten Corona-Fälle in Russland registriert.

+++ 11:12 Corona-Pandemie führt zu Rezession in Deutschland +++
Die deutschen Wirtschaftsweisen erwarten infolge der Corona-Epidemie eine Rezession in Deutschland. "Die Ausbreitung des Coronavirus hat die beginnende konjunkturelle Erholung gestoppt. Die deutsche Volkswirtschaft wird im Jahr 2020 deutlich schrumpfen", erklärten die Ökonomen in einem Sondergutachten. In einem Basisszenario von drei berechneten Varianten veranschlagen sie für 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes zwischen 2,8 und 5,4 Prozent, je nach Dauer der Beschränkungen. "Im Jahr 2021 könnte das BIP um 3,7 Prozent steigen", erklärten die Wirtschaftsweisen. "Wir gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft stark beeinträchtigen wird", sagte der Vorsitzende des Beratergremiums, Lars Feld. "Dabei ist die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung aufgrund der außergewöhnlichen Situation und der schwierigen Datenlage enorm."

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+++ 11:02 CDU-Spitze: Debatte über Ende der Maßnahmen verfrüht +++
Die CDU-Spitze hat davor gewarnt, jetzt über die Beendigung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu diskutieren. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte im Präsidium nach Angabe von Teilnehmern, das Virus habe "ganz Europa und die Welt fest im Griff". Die Menschen würden in der aktuellen Situation ein gutes Krisenmanagement erwarten. Das CDU-Präsidium sei sich einig gewesen, dass man bei der Reduzierung der Infiziertenzahl noch nicht da sei, wo man hin wolle. Erst wenn die Zeit der Verdopplung der Zahl der Infizierten bei zehn Tagen liege, wäre man auf dem richtigen Weg.

+++ 10:48 Guerillagruppe ELN erklärt Waffenpause +++
Corona erreicht den Dschungel oder die Guerilla ist auch nicht mehr das, was sie mal war? Die kolumbianische ELN hat jedenfalls wegen der Corona-Krise eine vorübergehende einseitige Waffenruhe verkündet. Hintergrund des Schrittes sei die Aufforderung von UN-Generalsekretär António Guterres, alle Kampfhandlungen weltweit aufgrund des Kampfes gegen die Ausbreitung des Coronavirus einzustellen, teilte die in Kolumbien vermittelnde norwegische Regierung mit. Die Waffenruhe der Guerillagruppe gilt demnach vom 1. bis 30. April.

+++ 10:26 Kreuzfahrtschiff "Zaandam" mit vier Toten an Bord sucht Hafen +++
Mit vier Toten und zwei Corona-Verdachtsfällen an Bord hat das Kreuzfahrtschiff "Zaandam" Kurs auf die Karibik genommen. Dafür fuhren die "Zaandam" und ein zweites Kreuzfahrtschiff, die "Rotterdam", in den Panamakanal ein. Zuvor sind rund 400 gesunde Passagiere von der "Zaandam" auf die "Rotterdam" gebracht worden. Der genaue Zielhafen der Kreuzfahrtschiffe blieb weiter unklar. Die niederländische Reederei Holland America Line konnte zunächst keine konkreten Angaben dazu machen, wo die Passagiere von Bord gehen können. Der Chef des Kreuzfahrt-Anbieters, Orlando Ashford, erklärte, sein Team arbeite "rund um die Uhr" daran, "einen Zielhafen zu finden". Die Situation sei "schwierig und noch nie dagewesen". Entgegen erster Pläne sollten die beiden Schiffe als "Tandem zusammenbleiben. Die "Rotterdam" war zur Unterstützung geschickt worden, um die "Zaandam" mit Lebensmitteln, Personal und Corona-Tests zu versorgen. In einem Video forderte Ashford die Passagiere beider Schiffe auf, Abstand zu halten. Mindestens zwei der insgesamt 1800 "Zaandam"-Passagiere wurden nach Angaben der Reederei vom Freitag positiv auf das Coronavirus getestet. Vier Passagiere starben.

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(Foto: REUTERS)

+++ 10:19 Ölpreis so niedrig wie seit 2002 nicht mehr +++
Die Furcht vor einer sinkenden Nachfrage durch die Coronavirus-Krise schickt den Ölpreis erneut auf Talfahrt. Die Sorte Brent aus der Nordsee rutschte um fast 8 Prozent ab und war mit 23,03 Dollar je Barrel (159 Liter) so billig wie zuletzt vor mehr als 17 Jahren. Das US-Öl WTI verbilligte sich ähnlich stark und notierte mit 19,92 Dollar nur noch knapp über seinem 18-Jahres-Tief von vorvergangener Woche. Neben dem weitgehenden Stillstand der Weltwirtschaft leidet Rohöl unter dem Preiskrieg Saudi-Arabiens und Russlands, die trotz einer geringeren Nachfrage den Ölhahn bis zum Anschlag aufdrehen.

+++ 10:08 Berliner Corona-Klinik bald fertig +++
Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci rechnet mit der Eröffnung der neu errichteten Corona-Klinik für bis zu tausend Patienten in wenigen Wochen. Die Vorbereitungen liefen "ganz gut", sagte Kalayci. Sie denke, "dass wir April, Mai dann auch starten können". Kalayci wies darauf hin, dass die Lage in der Hauptstadt derzeit "noch bewältigbar" sei. Das Behandlungszentrum für Corona-Patienten soll in einer Messehalle entstehen und im Fall eines Engpasses genutzt werden. Für den Betrieb werden rund 800 Mitarbeiter benötigt.

+++ 09:38 Weiteres Pflegeheim in Niedersachsen durchseucht +++
Nach dem Tod von 15 Menschen mit Coronavirus-Infektion in einem Alten- und Pflegeheim in Wolfsburg kämpft ein weiteres niedersächsisches Pflegeheim mit Infektionen. Tests hätten bestätigt, dass 23 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 17 Mitarbeiter eines Altenheims in Wildeshausen im Landkreis Oldenburg mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert seien, teilt der Landkreis mit. Nachdem ein 89-Jähriger mit schweren Vorerkrankungen und Coronavirus-Infektion verstarb, wurden alle 51 Bewohner und 44 Mitarbeiter getestet. Bei allen Erkrankten in der Seniorenresidenz wurden bislang aber milde Verläufe festgestellt. Das Ausmaß der Erkrankungen deute darauf hin, dass das Virus nicht erst vor Kurzem in das Heim eingeschleppt worden sei, teilte der Landkreis mit.

+++ 09:16 USA: Deutlicher Anstieg, 2500 Tote +++
Die Fallzahlen aus den USA steigen weiter deutlich an. Laut Johns Hopkins Universität und NYT sind nun über 140.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nahezu 2500 Todesfälle sind zu beklagen. Zentrum der Epidemie ist nach wie vor der Großraum New York. Hier sind fast 60.000 Infektionsfälle und 965 Tote zu verzeichnen.

+++ 09:08 Marburger Bund: Deutschland muss Schutzkleidung selbst produzieren +++
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert, dass Deutschland die dringend benötigte Schutzkleidung selbst in großem Umfang produziert. Dafür müssten Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier den gesetzlichen Rahmen schaffen, sagte die Vorsitzende Susanne Johna dem SWR. Jetzt brauche es die Unterstützung der Industrie und unkonventionelle Lösungen, um möglichst schnell in Deutschland große Mengen produzieren zu können. Die Voraussetzungen gebe es: "Wir sind nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch der Ingenieure und Maschinenbauer." Wenn man den ganzen Fokus darauf setze, sei das relativ schnell möglich.

+++ 08:54 Easyjet stellt Flugbetrieb ein +++
Der Billigflieger Easyjet lässt wegen der Corona-Krise seine gesamte Flugzeugflotte in Europa am Boden. Das Unternehmen kündigte zudem an, weiterhin mit Regierungen für Flüge zur Rückkehr von Urlaubern zusammenzuarbeiten. Es könne derzeit nicht gesagt werden, wann der normale Flugverkehr wieder starte, so Easyjet weiter.

+++ 08:45 Wiener Hotel kocht 400 Gratisessen für Bedürftige +++
Das Wiener Hotel Intercontinental hat angekündigt, ab dem 1. April täglich 400 Gratis-Essen für Bedürftige zu kochen. Damit solle vor allem den Senioren im 3. Bezirk geholfen werden, heißt es. Die tägliche Mahlzeit für ältere Menschen besteht aus Vor- und Hauptspeise.

+++ 08:31 DIHK: Pleitewelle kommt auf Deutschland zu +++
Mehr als jeder zehnte Mittelständler ist nach Angaben des DIHK durch die Corona-Krise von einer Pleite bedroht. "Besorgniserregend ist dabei nicht nur die absolute Zahl der befürchteten Pleiten, sondern die rasante Zunahme der konkreten Insolvenzsorgen innerhalb von nicht einmal drei Wochen", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer. "Umso wichtiger ist es, zügig die noch vorhandenen Lücken im Corona-Gesamtpaket zu schließen", fügte er mit Blick auf die Hilfen der Bundesregierung hinzu. Die Insolvenz-Sorgen beträfen insbesondere mittelständische Unternehmen, sagte Schweitzer. Im Reise- und Gastgewerbe meldeten sogar 40 Prozent der überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe akute Pleitegefahr. "Das Soforthilfe-Programm muss jetzt sitzen", forderte Schweitzer. Nötig seien eine schnelle Entscheidung und ein unbürokratisches Verfahren.

+++ 08:08 Inzwischen mehr als 58.000 Infizierte in Deutschland +++
In Deutschland steigt die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus nach Berechnungen von ntv.de auf mehr als 58.000 Fälle. Bisher sind hierzulande 455 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Die Pandemie hat Europa weiterhin fest im Griff: Spanien nähert sich bei den Infektionszahlen mit inzwischen 78.000 Infizierten den Ausmaßen der Krise in Italien an. Dort dürfte die Marke von 100.000 Infizierten im Laufe des Tages überschritten werden.

+++ 07:57 Wissenschaftler: BIP sinkt dieses Jahr um 2,4 Prozent +++
Im Zuge der Coronavirus-Pandemie könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt für 2020 um 2,4 Prozent sinken. Das hat der Wirtschaftswissenschaftler Nuno Fernandes von der IESE Business School errechnet. Eine globale Rezession hält er für "fast unvermeidlich". Je länger die Krise dauere, desto schlimmer seien die wirtschaftlichen Folgen. Allein Deutschland werde die Krise 3,6 Prozent des BIP kosten. Historische Vergleiche - etwa mit dem SARS-Ausbruch 2003 - hält Fernandes für unzutreffend. Anders als bei früheren Krisen sehe man sich diesmal einem "kombinierten Angebots-und Nachfrageschock ausgesetzt", hervorgerufen durch eine Vielzahl von Faktoren wie der starken Integration der Weltwirtschaft. Es fehlten die ökonomischen Mittel, die Krise zu bekämpfen. "Die Zentralbanken haben ihr Pulver in guten Zeiten verschossen. Es gibt fast keinen Raum für geldpolitische Anreize, um den kommenden Risiken zu begegnen."

+++ 07:50 Lindner für großflächige Steuer-Rückzahlungen +++
FDP-Chef Christian Lindner fordert Nachbesserungen bei den staatlichen Hilfen für Unternehmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Er befürchte, dass die jetzt gewährten Hilfen nicht zielgerichtet genug seien, nicht schnell genug gewährt würden und noch zu bürokratisch seien, so Lindner. Er forderte Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf, dafür zu sorgen, dass Unternehmen aller Größen bei einem Umsatzeinbruch einen Antrag stellen können, dass gezahlte Steuern zurückerstattet werden. Später könne man dann genau abrechnen. Das wäre noch treffsicherer als ein Zuschuss, aber vor allen Dingen wäre es schneller. "Ich glaube, dass wir jetzt in der Fläche Arbeitsplätze und wirtschaftliche Aktivität erhalten müssen."

+++ 07:43 Kanadas Premier Trudeau bleibt in Quarantäne +++
Kanadas Regierungschef Justin Trudeau will weiter in Quarantäne bleiben, auch wenn seine Ehefrau mittlerweile von ihrer Coronavirus-Infektion genesen ist. Weil die Ärzte nicht wüssten, wann genau sich seine Frau angesteckt habe, setzte er seine freiwillige Selbstisolation vorsichtshalber für mindestens weitere zwei Wochen fort, so der Kanadier. Trudeaus Frau war nach ihrer Rückkehr von einer London-Reise am 12. März positiv auf das Virus getestet worden.

+++ 07:23 Twitter löscht Corona-Botschaften von Bolsonaro +++
Twitter hat zwei Botschaften des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro gelöscht, weil er darin den Sinn von Isolationsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Zweifel gezogen hat. Die Botschaften hätten gegen geltenden Regen verstoßen, erklärt das US-Unternehmen. Botschaften würden demnach gelöscht, wenn sie den Informationen der Gesundheitsbehörden widersprächen und das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus erhöhen könnten. Bolsonaro hat in Bezug auf die Pandemie mehrmals von Hysterie gesprochen. Covid-19 bezeichnete er als "kleine Grippe".

+++ 07:08 Südkoreaner erhalten Corona-Hilfen vom Staat +++
In Südkorea sollen die meisten Familien zur Krisenbewältigung eine Hilfszahlung in bar über umgerechnet bis zu 740 Euro erhalten. Das kündigt Präsident Moon Jae In an. Ausgenommen ist das einkommensstärkste Drittel der Haushalte. Moon will einen weiteren Sonderhaushalt vorbereiten, dem das Parlament im April zustimmen soll. Ferner soll es zusätzliche Hilfen für kleine und mittelgroße Unternehmen geben. So sollen diese bei Versicherungs- und Stromkosten entlastet werden.

+++ 06:57 Trump wirft Klinik-Personal indirekt Diebstahl vor +++
US-Präsident Donald Trump wirft dem medizinischen Personal in einem New Yorker Krankenhaus indirekt vor, Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken zu stehlen. "Wie kann es sein, dass der Bedarf an Masken von 10.000 plötzlich auf 300.000 steigt?", fragt Trump während einer Pressekonferenz. "Gehen die Masken zur Hintertür raus?" Dem Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, sowie New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio empfiehlt der Präsident, "das mal zu überprüfen". Er beschuldigt zwar niemanden direkt, sagt aber, möglicherweise gehe in dem Krankenhaus etwas vor sich, das "schlimmer ist als horten".

+++ 06:41 Klopapier-Ersatz droht Abwassernetz zu verstopfen +++
Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) warnt laut "Handelsblatt" angesichts der Knappheit von Toilettenpapier in Teilen Deutschlands vor Risiken für das Abwassernetz. Demnach greifen Verbraucher auf Feuchttücher, Haushaltsrollen oder Papiertaschentücher zurück, doch diese drohen Abwasserleitungen zu verstopfen. "Werfen Sie alternative Hygieneartikel nicht in das WC, sondern entsorgen Sie diese bitte in gut verschlossenen Müllbeuteln über die graue Tonne", wird der Verband zitiert.

+++ 06:32 Erneut unter 100 Neuinfektionen in Südkorea +++
Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erneut auf unter 100 gesunken. Am Sonntag seien 78 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden, teilt die Gesundheitsbehörde mit. Die Gesamtzahl erreichte damit 9661. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus wird mit 158 angegeben. Zwar hat sich in diesem Monat im Vergleich zum Februar ein deutlicher Abwärtstrend bei den Neuansteckungen eingestellt. Doch Sorgen bereiten den Behörden nach wie vor lokale Häufungen sowie "importierte" Fälle.

Amazon
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+++ 05:41 IW-Studie: Corona-Krise verstärkt Amazon-Marktmacht +++
Amazon wird im Zuge der Corona-Krise seine marktbeherrschende Stellung auf dem deutschen Markt ausbauen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der "Rheinischen Post" vorliegt. Die aktuellen Einschränkungen des stationären Handels wegen der Corona-Krise würden dem Online-Handel generell starken Auftrieb geben, heißt es in der Studie. "Davon profitieren vor allem die großen Händler und Handelsplattformen, allen voran Amazon, die deutlich gestärkt aus der Krise kommen dürften", so das IW. Amazon habe 2018 in Deutschland bereits Waren im Wert von mehr als neun Milliarden Euro umgesetzt. Das war laut Institut bereits mehr als dreimal so viel wie otto.de, der zweitgrößte Onlinehändler, umsetzen konnte.

+++ 05:27 EU-Kommission appelliert an Bürger +++
Angesichts der sich weiter weltweit verbreitenden Corona-Pandemie appelliert die EU-Kommission an die Bürger in ganz Europa, bei den Schutzmaßnahmen vor einer Corona-Infektion nicht nachzulassen. Der effizienteste Schutz sei, Kontakte mit anderen zu vermeiden und zu Hause zu bleiben, sagt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe"."Ich möchte wirklich alle Bürger in ganz Europa dringend auffordern, solche Anweisungen äußerst ernst zu nehmen", so Kyriakides. "Zu Hause bleiben heißt Leben retten."

+++ 05:19 Chinas Präsident Xi will kleinere Unternehmen schützen +++
Dem chinesischen Staatsfernsehen zufolge will der chinesische Präsident Xi Jinping die Förderpolitik für kleine und mittlere Unternehmen umgehend anpassen, um sie vor den Auswirkungen des Coronavirus zu schützen. Während eines Sonntagsbesuchs in einer Fabrik in Ningbo sagte Xi, dass chinesische Firmen aktiv den Betrieb und die Produktion wieder aufnehmen sollten, auch wenn die Bemühungen zur Bekämpfung des Coronavirus weitergehen, so der Bericht.

+++ 05:07 Argentinien verlängert Ausgangssperre +++
Argentiniens Präsident Alberto Fernandez verlängert die landesweite Ausgangssperre bis Mitte April. Diese war zunächst bis Ende März angedacht. Sie werde nun bis zum Ende der Osterwoche in Kraft sein, sagt er.

+++ 04:54 Chinas Zentralbank pumpt Milliarden in den Geldmarkt +++
Chinas Zentralbank senkt unerwartet den Zinssatz für umgekehrte Pensionsgeschäfte. Die Peoples Bank of China (PBOC) erklärt, dass sie den 7-Tage-Reverse-Repo-Satz von 2,40 Prozent auf 2,20 Prozent senke. Die PBOC pumpt 50 Milliarden Yuan – etwa 7 Milliarden Dollar - über siebentägige Reverse-Repos in die Geldmärkte und bricht damit mit ihrer üblichen Pause von 29 Handelstagen ohne neue Kapitalspritzen über das Liquiditätsinstrument.

+++ 04:29 Röttgen fordert deutsche Initiative auf internationaler Ebene +++
CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen kritisiert ein mangelndes gemeinsames internationales Engagement gegen die Folgen der Verbreitung des Corona-Virus und fordert eine deutsche Initiative auf internationaler Ebene. "Deutschland sollte auf internationaler Ebene aktiv werden. Sinnvoll wäre ein Kern von Staaten - Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die sich zusammenschließen und gemeinsam auf europäischer Ebene sowie im Kreis von G7 und G20 abgestimmt gemeinsame Initiativen anstoßen", sagt Röttgen der "Rheinischen Post". Bisher unternehme die internationale Staatengemeinschaft viel zu wenig, betonte Röttgen, der Kandidat für den CDU-Vorsitz ist. Vom G20-Gipfel sei zwar eine starke Rhetorik ausgegangen, aber es habe keine gemeinsame Strategie und oder gemeinsame Vereinbarungen zum Handeln gegeben. "Es besteht die Gefahr, dass die Coronakrise ein Beschleuniger der schon vorher zu erkennenden Zerfallserscheinungen internationaler Bündnisse wird."

+++ 04:14 Tausende Pflegekräfte und Verkäufer müssen seit Jahren aufstocken +++
Viele jener Beschäftigen, auf die es in der Corona-Krise besonders ankommt, müssen seit Jahren Sozialleistungen in Anspruch nehmen, weil ihr Gehalt zum Leben nicht reicht. Das geht aus der Antwort auf eine schriftliche Frage der Linksfraktion hervor, aus der die "Süddeutsche Zeitung" zitiert. Danach mussten im Jahr 2018 mehr als 50.000 Verkäuferinnen und Verkäufer Leistungen der Grundsicherung in Anspruch nehmen, obwohl sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Knapp 5000 davon hatten eine Vollzeitstelle. In der Altenpflege stockten den Angaben zufolge mehr als 17.000 Beschäftigte auf, davon jeder zehnte in Vollzeit-Beschäftigung. Auch mehr als 1600 Beschäftigte in der Krankenpflege oder in Rettungsdiensten verdienten mit ihrer Vollzeit-Stelle nicht genug, um Wohnung und Lebensunterhalt für ihre Familie zu bestreiten.

+++ 03:48 Kreuzfahrer mit Corona-Patienten wartet auf Panamakanal-Passage +++
Das Kreuzfahrtschiff "Zaandam" mit mindestens zwei positiv auf das Coronavirus getesteten Passagieren wartet vor der Westküste Mittelamerikas auf eine Durchfahrterlaubnis durch den Panamakanal. Das panamaische Gesundheitsministerium hat die Passage bereits genehmigt, die Kanalverwaltung arbeitet aber noch an den Details. Unter anderem müssen für die Durchfahrt Lotsen an Bord gebracht werden. Auf dem Kreuzfahrtschiff sind bereits vier Passagiere gestorben. Nach Angaben der Reederei Holland America Line handelte es sich dabei um vier ältere Menschen. Zuvor haben sich 53 Passagiere und 85 Besatzungsmitglieder mit Grippe-ähnlichen Symptomen beim Medizinerteam an Bord gemeldet.

+++ 03:29 China meldet 31 neue Fälle - vier Tote +++
China berichtet 31 neue Coronavirus-Fälle. Darunter befindet sich laut Angaben der Nationalen Gesundheitskommission nur eine lokal übertragene Infektion. Tags zuvor lag die Zahl der Neuerkrankungen bei 45. Die Kommission meldet vier neue Todesfälle, wodurch die Gesamtzahl der Todesopfer durch den Ausbruch des Coronavirus auf dem Festland auf 3.304 steigt. Die Gesamtzahl der Infektionen beziffert sich nach Behördenangaben auf 81.470.

+++ 02:58 Bayer und Novartis spenden USA Malariamittel +++
Das US- Gesundheitsministerium (HHS) akzeptiert Medikamentenspenden der Pharmaunternehmen Novartis und Bayer. Novartis habe 30 Millionen Einheiten des Mittels Hydroxychloroquin, Bayer eine Millionen Einheiten seines Arzneistoffes Chloroquin zur Verfügung gestellt, so die Behörde. Beide Präparate kommen bei der Therapie und Prophylaxe der Malaria zum Einsatz.

+++ 02:39 Intensivmediziner: Corona-Patienten bundesweit zentral verteilen +++
Intensivmediziner fordern eine zentrale Verteilung von Corona-Patienten auf die Kliniken in Deutschland. Sollte in "zwei bis vier Wochen" der Höhepunkt der Infektionszahlen erreicht sein, würden die Kliniken in einigen Regionen über ihre Belastungsgrenze kommen, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". "Die Bundesregierung muss so schnell wie möglich eine zentrale Stelle einrichten, die in einem solchen Fall die Patienten bundesweit auf weniger ausgelastete Kliniken verteilt." Dabei sollten das Robert-Koch-Institut, das Gesundheitsministerium, das Innenministerium und die Bundeswehr beteiligt werden, regt er an. Damit eine solche länderübergreifende Verteilung funktioniere, müssten zudem Kliniken mit Intensivstationen staatlich verpflichtet werden, ihre Kapazitäten im bundesweiten Intensivregister seiner Vereinigung zu melden. Von den rund 1160 Kliniken hätten das erst etwa 700 getan.

+++ 02:21 Trump befürchtet 100.000 Coronavirus-Tote in den USA +++
US-Präsident Donald Trump befürchtet, dass die Coronavirus-Krise in den USA 100.000 Menschen das Leben kosten könnte. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch die getroffenen Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht", sagt Trump im Weißen Haus. "Das ist eine furchtbare Zahl." Der Berater von US-Präsident Donald Trump im Kampf gegen das Coronavirus, Anthony Fauci, rechnet mit insgesamt bis zu 200.000 Todesopfern der Pandemie in den Vereinigten Staaten.

+++ 02:08 USA: 518 Corona-Tote binnen 24 Stunden +++
Die Zahl der verzeichneten Corona-Toten in den USA steigt binnen 24 Stunden um 518. Damit starben bislang insgesamt mindestens 2409 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus in den USA, wie die in Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität mitteilt. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle in den Vereinigten Staaten steigt demnach inzwischen auf fast 140.000. Die USA sind schon seit einigen Tagen das Land mit den weltweit meisten bestätigten Corona-Fällen.

+++ 01:50 Japan weitet Einreiseverbote aus +++
Japan weitet sein Einreiseverbot auf Bürger aus den USA, China, Südkorea und dem größten Teil Europas aus, berichtet die Zeitung "Asahi". Die Regierung überlege, auch die Einreise aus einige Länder Südostasiens und Afrikas verbieten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf mehrere Regierungsquellen.

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(Foto: Joe Diffie, Facebook)

+++ 01:29 US-Country-Star Joe Diffie an Coronavirus gestorben +++
Der US-Country-Star Joe Diffie ist an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Der 61-Jährige erliegt gesundheitlichen "Komplikationen" nach der Infektion. Diffie hat erst zwei Tage zuvor mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Der Country-Sänger hat in den neunziger Jahren eine Serie von Hits, darunter etwa "Pickup Man", "Prop Me Up Beside the Jukebox (If I Die)" und "John Deere Green".

+++ 01:12 Trump: Höhepunkt der Todeszahlen in den USA in zwei Wochen +++
US-Präsident Donald Trump erwartet, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in den USA in zwei Wochen ihren Höhepunkt erreichen könnte. Deswegen verlängere er die ursprünglich bis zum 30. März geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung bis zum 30. April, kündigte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses an. Je besser die Richtlinien eingehalten würden, "desto schneller wird dieser Alptraum enden", so Trump. Vor zwei Wochen hatte die Regierung Richtlinien für zunächst 15 Tage veröffentlicht, die unter anderem vorsehen, dass Menschen Abstand zueinander halten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen. Trump zeigt sich optimistisch, dass bis zum Sommer das Schlimmste überstanden sei. "Wir können davon ausgehen, dass wir bis zum 1. Juni auf dem Weg der Erholung sind."

+++ 00:57 Australien überprüft ausländische Investitionen +++
Die Regierung in Australien wird alle ausländischen Neu-Investitionen während der Dauer der Coronavirus-Krise von seinem Foreign Investment Review Board (FIRB) bewerten lassen, um einen Ausverkauf der infolge des Virusausbruchs wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen zu verhindern. "Dies ist kein Investitionsstopp. Australien ist offen für Unternehmen und erkennt an, dass Investitionen zu diesem Zeitpunkt von Vorteil sein können, wenn sie im nationalen Interesse liegen", sagt Schatzmeister Josh Frydenberg. "Diese Maßnahmen sind notwendig, um das nationale Interesse zu wahren, da der Ausbruch des Coronavirus die australische Wirtschaft und die australischen Unternehmen stark unter Druck setzt."

+++ 00:41 Trump: Krankenhäuser sollen ungenutzte Beatmungsgeräte freigeben +++
US-Präsident Donald Trump wirft den Krankenhäusern vor, Beatmungsgeräte zu horten. Wir haben einige Mitarbeiter im Gesundheitswesen, einige Krankenhäuser, die Geräte, einschließlich Beatmungsgeräte, bunkern", sagt Trump im Weißen Haus. "Sie müssen diese Beatmungsgeräte freigeben - vor allem Krankenhäuser, die sie nie benutzen werden." Trump, dessen Kritiker ihm vorwerfen, er versuche, die Schuld über seinen Umgang mit der Krise abzuwälzen, nennt keine Beweise, um seinen Vorwurf zu untermauern. Unklar bleibt auch, auf welche medizinischen Einrichtungen er sich bezieht.

+++ 00:25 Wirtschaftsforscher warnen vor Einsatz des Euro-Rettungsschirms +++
Forscher des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) raten vom Einsatz des Euro-Rettungsschirms ESM in der derzeitigen Corona-Krise ab. In einer Analyse hätten die Ökonomen untersucht, wie die Mitgliedstaaten der EU einander in der Corona-Krise finanziell gegenseitig stützen könnten, berichtet die "Welt". Sie seien darin zu dem Ergebnis gekommen, dass der Einsatz vorsorglicher Kreditlinien des Euro-Rettungsschirms ESM (ECCL) unter den gegenwärtigen Bedingungen gefährlich sei. Sie warnten davor, dass solche Kredite die Situation der betroffenen Staaten sogar noch verschlimmern könnte.

+++ 00:06 Epidemiologe: Maßnahmen mehr auf Risikogruppen fokussieren +++
Der Epidemie-Experte Gerard Krause warnt davor, mit extremen Abwehrmaßnahmen der Gesellschaft insgesamt zu schaden. "Man muss aufpassen, dass man aus Ohnmacht vor dieser Situation nicht überschießende Handlungen vornimmt, die möglicherweise mehr Schaden anrichten können als die Infektion selbst", sagt der Abteilungsleiter Epidemiologie am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung dem ZDF. "Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung", so Krause weiter. "Ich bin der Meinung, dass wir den Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit und auch unserer Ressourcen auf den Schutz des Risikogruppen richten sollten und dass wir versuchen sollten, möglichst schnell diese sehr generalisierten Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen zu lockern, so früh es geht. Wir sollten uns darauf einstellen, das frühzeitig und zugleich vorsichtig zu tun."

+++ 23:42 Nigerias Präsident riegelt Lagos und Abuja ab +++
Nigerias Präsident Muhammadu Buhari riegelt zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie die Millionenstadt Lagos und die Hauptstadt Abuja ab. Die Maßnahme solle ab Montag für 14 Tage gelten, teilt Buhari in einer TV-Ansprache mit. Alle Einwohner dieser beiden Städte müssten in ihren Wohnungen bleiben. Alle Reisen zwischen verschiedenen Staaten müssten verschoben werden. Alle Geschäfte und Büros sollen während dieses Zeitraums komplett geschlossen werden. In Nigeria sind offiziellen Angaben zufolge 97 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

+++ 23:24 US-Athletensprecher kritisiert IOC +++
Der US-amerikanische Athletensprecher Han Xiao kritisiert die mangelnde Mitbestimmung von Sportlern im Internationalen Olympischen Komitee (IOC). "Sie fühlen sich mit der aktuellen Machtstruktur in der internationalen Bewegung ziemlich machtlos", sagt der Tischtennisspieler dem Deutschlandfunk. Vor der Entscheidung zur Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio seien die Sorgen und Nöte der Athleten bei Telefonkonferenzen kaum beachtet worden. "Unabhängig davon, welche Fragen oder welche Diskussionen während des Anrufs oder während des Meetings aufkommen, sind die Ergebnisse dieselben", so Xiao: "Die Ergebnisse sind bereits vorher irgendwo aufgeschrieben. Man kann das daran erkennen, dass diese Ergebnisse oft Details oder Diskussionspunkte enthalten, die von IOC-Offiziellen oder Thomas Bach während des Anrufs oder der Konferenz selbst direkt erwähnt wurden. Diese Punkte kamen nicht unbedingt direkt von Athleten. Sie kamen von IOC-Offiziellen."

+++ 23:04 Beiersdorf unterstützt mit 50 Millionen Euro +++
Der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf stellt im internationalen Kampf gegen die Covid-19-Pandemie 50 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmenschef Stefan De Loecker gibt bekannt, mit dem Betrag das Krisenmanagement insbesondere in den Epizentren sowie in Regionen mit schwachen öffentlichen Gesundheitssystemen und Infrastrukturen unterstützen zu wollen. Zu den Sofortmaßnahmen zählten unter anderem die Spende von Desinfektionsmitteln, Haut- und Handpflegeprodukten an medizinisches Personal in der ganzen Welt sowie eine direkte finanzielle Unterstützung für globale und lokale Nichtregierungsorganisationen, die Partner des Beiersdorf-Konzerns seien und derzeit selbst vor großen Herausforderungen stünden.

+++ 22:46 Bulgarien will neue Schulden aufnehmen +++
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie plant Bulgarien neue Schulden. Dabei handele es sich um einen Milliardenbetrag, teilt Finanzminister Vladislav Goranov mit. Eine konkrete Summe nannte er zunächst nicht. Sein Ministerium müsse zunächst Berechnungen anstellen. Zudem müsse der Haushaltsetat für 2020 müsse revidiert werden. In Bulgarien sind 346 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Pandamie hat dort bislang acht Todesopfer gefordert.

+++ 22:22 Ukraine-Heimkehrer fliehen vor Zwangsquarantäne +++
Weil sie wohl nicht in Zwangsquarantäne wollten, sind in der Ukraine Passagiere aus einem Flughafenterminal der Hauptstadt Kiew geflohen. Die aus Thailand mit einem Sonderflug auf dem Fluhafen Kiew-Boryspil eingetroffenen Ukrainer sollten für zwei Wochen in Hotels - und das auch noch selbst zahlen, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten. Über den Verbleib der Menschen war zunächst nichts bekannt. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor eine zwangsweise Beobachtung aller Heimkehrer angekündigt.

+++ 22:05 US-Forscher halten Abstand von zwei Metern für zu gering +++
1,50 bis 2 Meter Abstand sollen beim Social Distancing dafür sorgen, dass sich Menschen nicht gegenseitig mit dem Coronavirus anstecken. Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) halten diesen Abstand für zu gering. "Die beim Niesen ausgestoßenen Viruströpfchen können sich in einer feuchtwarmen Umgebung mit einer Geschwindigkeit von zehn bis 30 Metern pro Sekunde fortbewegen. Dadurch entsteht eine Wolke, die sich über eine Länge von etwa sieben bis acht Metern erstrecken kann", schreiben die Forscher im "Telegraph". Virologe Christian Drosten hält das für unwahrscheinlich. Das Virus würde als Wolke nicht in der Luft steht und stundenlang bleiben.

+++ 21:39 Erneuter Todesfall in Würzburger Seniorenheim +++
Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein 13. Bewohner nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus gestorben. Das teilte das Landratsamt Würzburg mit. Der 80 Jahre alte und schwer vorerkrankte Mann sei am Wochenende verstorben. In der Region Würzburg sind damit 14 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben, 13 davon waren im Seniorenheim St. Nikolaus wohnhaft. Am Freitagabend starb ein 57-Jähriger in einem Würzburger Seniorenzentrum der AWO.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/AFP/rts/sid