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Fern- und Nahverkehr betroffenBahnverkehr im Norden wegen technischer Probleme gestört

17.10.2026, 12:28 Uhr
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Für etliche Menschen endete die Bahnfahrt im Norden unverhofft oder ging erst gar nicht los. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Norden ist in den Herbstferien - und in Schleswig-Holstein und Hamburg ist der Bahnverkehr massiv eingeschränkt. Zwischen der Hansestadt und Kiel ruht der Fernverkehr komplett. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck an dem Problem.

Wegen Signal- und Stellwerksproblemen ist es vorübergehend zu teils erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein gekommen. Reisende mussten sich auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Auf der Strecke zwischen Hamburg-Eidelstedt und Pinneberg war der Zugverkehr seit dem frühen Morgen eingeschränkt. Im Fernverkehr fuhren stundenlang keine Züge zwischen Hamburg und Kiel. Am frühen Nachmittag waren die Einschränkungen laut Bahn-Seite wieder behoben.

Betroffen waren nach Angaben der Bahn die ICE-Linie Kiel - Hamburg - Hannover - Frankfurt - Stuttgart sowie die Railjet-Linie Kiel - Hamburg - Berlin - Dresden - Prag. Seit etwa 8.10 Uhr gabe es dort keinen Fernverkehr mehr. Ein Bahnsprecher sagte, Grund sei ein technisches Problem an einem Stellwerk.

Auch der Regionalverkehr war aufgrund einer Signalstörung zwischen Pinneberg und Hamburg-Eidelstedt beeinträchtigt. Die Züge der Linie RE 6 zwischen Westerland und Hamburg-Altona endeten und begannen in Elmshorn, die des RE 7 (Flensburg/Kiel - Hamburg) in Neumünster. Der Regionalexpress 70 zwischen Kiel und Hamburg wendete in Pinneberg. Die Bahn empfahl den Fahrgästen, auf andere Regionalzüge und die S-Bahn auszuweichen.

Erst am Donnerstag hatte eine Signal- und Stellwerksstörung bei Eidelstedt für erhebliche Behinderungen im Zugverkehr nach Norden gesorgt. In Hamburg beginnen nun die Herbstferien, in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern laufen sie bereits seit einer Woche oder einigen Tagen. Auf Straßen und Schienen dürfte es entsprechend voll werden.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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