Panorama

"Gruppe S" plante Anschläge Behörden klagen Rechtsextremisten an

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Im Februar wurden die Verdächtigen verhaftet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Februar verhaften Ermittler mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle "Gruppe S.". Jetzt hat die Bundesstaatsanwaltschaft Anklage gegen zwölf Verdächtige erhoben, die die rechtsterroristische Vereinigung gegründet oder unterstützt haben sollen.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwölf mutmaßliche Rechtsextremisten erhoben. Sie sollen sich vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht wegen Mitgliedschaft und Unterstützung einer rechtsterroristischen Vereinigung verantworten, wie aus Sicherheitskreisen zu erfahren war. Den Verdächtigen werden demnach Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie waffenrechtliche Verstöße vorgeworfen. Laut SWR wird elf Männern vorgeworfen, Mitglieder der Gruppe zu sein, einer soll Unterstützer gewesen sein.

Gegen die sogenannte "Gruppe S." hatte es im Februar Durchsuchungen mit Festnahmen gegeben. Mehrere der Beschuldigten sollen nach damaligen Angaben der Bundesanwaltschaft im September 2019 eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet haben mit dem Ziel, die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik zu erschüttern und letztlich zu überwinden.

Ein Verdächtiger beging Suizid

Wie der Generalbundesanwalt nach den Festnahmen im Februar erklärte, sollten durch Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und muslimische Menschen "bürgerkriegsähnliche Zustände" herbeigeführt werden. Die mutmaßlichen Mitglieder und Unterstützer der Gruppe sollen sich in unterschiedlicher Beteiligung mehrfach getroffen und über Chatgruppen untereinander in Kontakt gestanden haben.

Im Februar hatte es 12 Festnahmen gegeben, ein 13. Verdächtiger wurde nicht festgenommen. Einer der Festgenommenen habe Suizid begangen, wie aus Sicherheitskreisen verlautete, weshalb sich die Anklage gegen zwölf Verdächtige richtet.

Quelle: ntv.de, nan/AFP

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