Panorama

Kein einmaliger Unglücksort Bereits zweiter Absturz in der Alpen-Region

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Im September 1953 starben Dutzende Menschen auf dem Weg nach Vietnam.

(Foto: dpa)

Die französische Alpen-Region, in welcher der Germanwings-Airbus mit 150 Menschen an Bord abstürzte, hat in der Vergangenheit bereits eine Flugzeugkatastrophe erlebt. Am 1. September 1953 zerschellte kurz vor Mitternacht 16 Kilometer von der Gemeinde Barcelonnette entfernt eine Maschine der französischen Fluggesellschaft Air France an einem Berg. 42 Menschen starben bei dem Unglück. Unter den Opfern war auch der berühmte französische Geiger Jacques Thibaud.

Das Flugzeug war 1953 auf dem Weg von Paris ins vietnamesische Saigon, heute Ho-Chi-Minh-Stadt. Um 23.25 Uhr meldete sich der Pilot bei der regionalen Luftraumkontrolle in Aix-en-Provence und bat um die Erlaubnis, die Flughöhe senken zu dürfen. Motorprobleme meldete er nicht. Nur fünf Minuten später zerschellte die Maschine in 2800 Metern Höhe knapp unterhalb des Gipfels Mont Cement. Ein Briefträger beobachtete damals, wie das Flugzeug abstürzte und in Flammen aufging, und schlug Alarm.

Das Flugzeug stürzte in einem sehr schwer zugänglichen Gebiet ab - so wie jetzt auch der Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings. Die Region liegt in den südlichen französischen Alpen im Département Alpes-de-Haute-Provence, nicht weit von der Grenze zu Italien entfernt.

Quelle: ntv.de, fma/AFP

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