Panorama

Aufräumaktion auf der ZugspitzeBergwacht holt Schlafsäcke, Kameras und Knochen vom Gletscher

14.10.2026, 13:46 Uhr
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Ehrenamtliche Aufräumaktionen haben bei der Bergwacht in Bayern Tradition. (Foto: picture alliance/dpa)

Am Höllentalferner machen Ehrenamtliche einen außergewöhnlichen Fund: Bei einer Aufräumaktion stoßen sie nicht nur auf Müll und alte Ausrüstung, sondern auch auf mehrere Knochen. Nun wird geprüft, ob es sich um menschliche Überreste von Vermissten handelt.

Bei einer Aufräumaktion am Höllentalferner auf der Zugspitze haben Ehrenamtliche der Bergwacht eine Menge Müll und verlorene Ausrüstungsgegenstände eingesammelt - und auch Knochen gefunden. "Letztere werden nun durch die Polizei weiter untersucht und unter anderem im Zusammenhang mit möglichen Vermisstenfällen überprüft", teilte die Bergwacht Grainau in den sozialen Medien mit.

Die Ehrenamtlichen hatten am Samstag gemeinsam mit der Polizeihubschrauberstaffel Bayern eine Übung im Höllental absolviert und dies mit Naturschutz verbunden. Im Rahmen der Gebirgsflugausbildung übte die Hubschrauberbesatzung Landungen und Operationen mit der Rettungswinde in schwierigem Gelände und setzte die Bergwachtlerinnen und Bergwachtler an verschiedenen Stellen des Höllentalferners ab.

Dort begannen sie mit der Aufräumaktion - auf Bairisch Ramadama genannt. "Dabei kamen neben diversem Alltagsmüll wie Plastikflaschen unter anderem alte oder beschädigte Ausrüstungsgegenstände, zum Beispiel Kleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke, Grödel, Steigeisen und Stöcke zum Vorschein", zählte die Bergwacht auf. Und: "Zu den besonderen Funden zählten zwei GoPro-Kameras sowie mehrere Knochen."

Quelle: ntv.de, nbr/dpa

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