Panorama

Bundeswehrfahrzeuge zerstört Brand in Leipzig war wohl Anschlag

227613351.jpg

Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

In der Silvesternacht brennen in Leipzig mehrere Geländewagen der Bundeswehr. Ein nun aufgetauchtes Bekennerschreiben verhärtet den Verdacht auf einen politischen Hintergrund der Tat. Eine Sondereinheit der Polizei nimmt die Ermittlungen auf.

Auf mehrere Bundeswehrfahrzeuge in Leipzig wurde in der Silvesternacht wahrscheinlich ein gezielter Brandanschlag verübt. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) liegt ein Bekennerschreiben vor, das Hinweise auf eine mögliche politische Motivation gibt. Es wurde auf der Internet-Plattform "de.Indymedia" veröffentlicht, die das Bundesamt für Verfassungsschutz im Juli als Verdachtsfall im Bereich Linksextremismus eingestuft hatte.

Unbekannte hatten nach LKA-Angaben auf dem Gelände eines Autohauses elf Geländewagen und einen Anhänger der Bundeswehr angezündet, die in der dortigen Werkstatt instand gesetzt werden sollten. Sieben Fahrzeuge wurden zerstört. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. Rund 110 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.

Die "Task Force Gewalt" des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus Abwehrzentrums übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen wegen Brandstiftung. Zur Aufklärung ist es laut LKA auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa