Panorama

Corona treibt die Nachfrage an Britische Polizei findet 83 gestohlene Hunde

233414873 (1).jpg

Mehr als 80 Hunde entdeckt die Polizei (Symbolbild).

(Foto: picture alliance/dpa/Sputnik)

In der Pandemie fühlen sich viele Menschen einsam, wünschen sich Nähe. In Großbritannien führt das zu einem Hundediebstahl-Boom: Die Corona-Krise steigert die Nachfrage nach den Vierbeinern, weshalb sich ihr Raub eher lohnt. Und das offenbar auch im großen Stil.

Bei einer Razzia im ostenglischen Suffolk hat die Polizei auf einem Gelände mehr als 80 mutmaßlich gestohlene Hunde entdeckt. Außerdem nahmen die Beamten bei ihrer stundenlangen Suche in der Region drei Frauen und drei Männer fest, die des Diebstahls der Tiere verdächtigt werden, wie die Polizei mitteilte. Man werde nun versuchen, die rechtmäßigen Besitzer der Tiere ausfindig zu machen, hieß es.

Der Diebstahl von Hunden in Großbritannien hat der Polizei zufolge während der Pandemie deutlich zugenommen. Die Organisation Doglost, die eine Datenbank für vermisste Hunde betreibt, verzeichnete im vergangenen Jahr 465 gestohlene Hunde in Großbritannien und Irland - mehr als zweieinhalb Mal so viele wie noch im Jahr 2019.

Kriminelle Banden machen sich die Sehnsucht vieler Menschen nach einem Haustier, die in der Corona-Zeit deutlich zugenommen hat, zunutze und wittern ein Millionengeschäft.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.