Panorama

Drei Länder besonders betroffen Corona-Neuinfektionen alarmieren WHO

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Indien gehört laut offiziellen Angaben zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Ländern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ende 2019 sorgt ein neuartiges Virus in China für Schlagzeilen. Ein halbes Jahr später erreicht die nachgewiesene Zahl neuer Infektionen mit Sars-CoV-2 weltweit einen traurigen Rekord. Auch in Deutschland gibt es nach Angaben des RKI Grund zur Sorge.

Noch nie seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb von 24 Stunden so viele Neuinfektionen gemeldet worden wie am Freitag. Insgesamt waren es 284.196 Fälle, wie die WHO mitteilte. Mit Abstand die meisten Infektionen verzeichneten die USA mit knapp 70.000 neuen Fällen und Brasilien mit fast 68.000. In Indien waren es fast 50.000, in Südafrika 13.000.

Weltweit waren der WHO zufolge seit dem Beginn der Epidemie Ende des vergangenen Jahres bis Freitag 15,3 Millionen Infektionen gemeldet worden. Knapp 630.000 Menschen starben nachweislich mit einer Coronavirus-Infektion.

WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte zu der Entwicklung, man sehe intensive Übertragungen "in einer relativ kleinen Gruppe von Ländern". Demnach entfallen fast die Hälfte aller bisherigen Fälle auf nur drei Länder - die USA, Brasilien und Indien haben zusammen fast 7,5 Millionen Fälle. Fast zwei Drittel aller Infektionen gehen demnach auf zehn Länder zurück.

Auch in Deutschland war die Zahl der registrierten Neuinfektionen zuletzt deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut hatte am Donnerstag und Freitag jeweils rund 800 neue Fälle registriert und die Entwicklung "sehr beunruhigend" genannt.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

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