Panorama

Studierende entsetzt Englische Uni enthüllt erste Thunberg-Statue

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Die Universität in Winchester hat die weltweit erste lebensgroße Statue der Klimaaktivistin.

(Foto: picture alliance / empics)

Eine Universität in England baut als Zeichen für Nachhaltigkeit eine Statue von Greta Thunberg auf ihren Campus. Die Studierenden sind davon nicht begeistert. Dabei richte sich ihre Kritik "ausdrücklich nicht" gegen die Klimaaktivistin selbst. Sie sehen ein anderes Problem in der Bronze-Skulptur.

Trotz Kritik von Studierenden hat eine Universität in England diese Woche eine Statue der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg enthüllt. Die Bronze-Skulptur stellt sie mit langem geflochtenem Haar und ausgestreckter Hand dar. Es handele sich um die weltweit erste lebensgroße Statue der inzwischen 18 Jahre alten Schwedin.

"Greta ist eine junge Frau, die trotz der Schwierigkeiten in ihrem Leben eine weltweit führende Umweltaktivistin geworden ist", hieß es in einer Mitteilung der Universität in Winchester. "Als Universität für Nachhaltigkeit sind wir stolz darauf, diese inspirierende Frau auf diese Weise zu ehren." Die Studierendenorganisation University and College Union kritisierte die Initiative als Prestigeprojekt.

Die Kritik richte sich ausdrücklich nicht gegen Thunberg, die man in ihrer Rolle im Kampf gegen den Klimawandel unterstütze, hieß es in einer auf Twitter veröffentlichten Stellungnahme. Die Kosten von 24.000 Pfund (rund 28.000 Euro) hätten aber besser dafür verwendet werden sollen, Kürzungen und Stellenstreichungen zu verhindern. Die Uni konterte, das Geld sei aus einem Topf für die Finanzierung von Gebäuden gekommen und hätte nicht für andere Zwecke verwendet werden können.

Quelle: ntv.de, spl/dpa

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