Panorama

29-Jähriger festgenommenTödliche Attacke bei Erkner: Verdächtiger kannte sein Opfer

31.08.2026, 16:55 Uhr
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Die Polizei ermittelt. (Foto: dpa/picture alliance)

Im brandenburgischen Erkner ersticht ein Mann eine Frau auf offener Straße. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau kein Zufallsopfer gewesen ist. Der Verdächtige flieht zunächst, wird dann jedoch von der Polizei gestellt.

Bei einem gewaltsamen Angriff auf offener Straße ist in Erkner bei Berlin eine Frau getötet worden. Ein Mann habe die Frau so heftig attackiert, dass sie kurz darauf starb, teilte die Polizeidirektion Ost mit. Beide sollen sich gekannt haben. Der 29 Jahre alte Tatverdächtige ist der Polizei zufolge zunächst vom Tatort an einer Brücke geflüchtet, konnte dann aber nach Zeugenhinweisen gefasst werden. Die Tote ist demnach 24 Jahre alt. In welcher Beziehung sie zum mutmaßlichen Täter stand, ließ die Polizei offen.

In den Morgenstunden gegen 6.30 Uhr seien bei der Polizei Notrufe eingegangen. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv hielt sich die Polizei weitestgehend bedeckt. Nach Medienberichten starb die Frau an Stichverletzungen.

Polizisten und Polizistinnen sicherten am Tatort in der Leo-Hendrik-Baekeland-Straße Spuren. Diese gelte es nun auszuwerten, so die Beamten. Die Polizei bittet Zeugen, die die Gewalttat wahrgenommen haben, sich telefonisch an die örtlich zuständige Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) zu wenden oder über die Online-Wache Kontakt mit der Brandenburger Polizei aufzunehmen.

Erkner im Landkreis Oder-Spree liegt südöstlich von Berlin im Speckgürtel und gehört noch zum S-Bahnnetz. Erst vor wenigen Tagen erschütterte eine Gewalttat mit zwei Toten an einer Schule in Gosen-Neu Zittau die Region. Der Ort liegt nur rund fünf Kilometer von Erkner entfernt.

Ein 19-jähriger Deutscher steht im Verdacht eine 18 Jahre alte Schülerin und einen 30 Jahre alten Erzieher getötet zu haben. Ihm wird zweifacher Mord vorgeworfen. Er kam in Untersuchungshaft. Die Schülerin soll laut Staatsanwaltschaft die Ex-Freundin des Tatverdächtigen gewesen sein. Der Erzieher soll demnach versucht haben, der Schülerin zu helfen.

Quelle: ntv.de, kaz/dpa

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