Panorama

Aus dem Zirkus ausgebüxt "Geisterzebra" wird nach Unfall erschossen

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Zusammen mit einem Artgenossen war das erschossene Zebra aus einem Zirkus in Tessin ausgebüxt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei entlaufene Zirkus-Zebras irren auf der A20 umher und verursachen einen Auffahrunfall. Schnell gelingt es der Polizei, eines der Tiere einzufangen. Das zweite lässt sich weder mit Futter noch mit anderen Methoden locken. Die Beamten greifen zur Waffe.

Ein aus einem Zirkus entlaufenes Zebra ist nach Angaben der Polizei erschossen worden. Das Tier wurde in der Nähe des kleinen Ortes Liepen nördlich der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern getötet. Weitere Details sind bislang nicht bekannt. Das Zebra hatte zuvor einen Unfall auf der Autobahn bei Tessin nahe Rostock verursacht. Verletzt wurde dabei wohl niemand, aber das Tier war danach zunächst in ein größeres Wald- und Feldgebiet verschwunden, wie ein Polizeisprecher sagte.

Zusammen mit einem Artgenossen war das Zebra in der Nacht aus einem Zirkus in Tessin ausgebüxt. Das andere Tier konnte problemlos wieder eingefangen und zurückgebracht werden. Der zweite Ausreißer ließ sich aber weder mit Futter noch mit anderen Methoden einfangen, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Das erschossene Tier hatte den Unfall verursacht, weil es "als 'Geisterzebra' auf der falschen Autobahnseite der A20 bei Tessin nahe Rostock unterwegs" gewesen war, sagte ein Polizeisprecher. Um einen Zusammenstoß mit dem Tier zu vermeiden, hatte ein Autofahrer gebremst, ein anderer Wagen fuhr auf.

Die Polizei sperrte beide Autobahnrichtungen sicherheitshalber für eine halbe Stunde. Danach hatte das Zebra die A20 wieder verlassen. Eine Anwohnerin hatte sich über die Tiere gewundert und die Polizei alarmiert.

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Eines der beiden Tiere konnte von der Polizei eingefangen werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Quelle: n-tv.de, agr/dpa