Panorama

Haarschnitt ohne Ansteckung Gesundheitsdienst legt Friseurregeln fest

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Die Mund-Nase-Bedeckung gehört künftig zum Friseurwerkzeug.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach mehreren Wochen Pause darf man sich ab dem 4. Mai wieder die Haare schneiden lassen. Das Coronavirus verändert aber auch den Friseurbesuch. Nun steht fest, worauf Kunden und Salons achten müssen.

Das Friseurhandwerk hat sich auf einen Schutzstandard geeinigt, der regelt, unter welchen Vorgaben Friseursalons im kommenden Monat wieder öffnen dürfen. Verpflichtend ist für Friseure und Kunden unter anderem das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung oder einer Alltagsmaske, heißt es im Konzept "Sars-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk" der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Der Betrieb muss außerdem ein Verfahren festlegen, um Verdachtsfälle abzuklären - etwa bei Fieber. Beschäftigte und Kunden mit einer Atemwegserkrankung dürfen den Betrieb generell nicht betreten.

Weiterhin muss zwischen den Arbeitsplätzen ein Abstand von mindestens anderthalb Metern eingehalten werden, etwa indem die Betriebe die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzen. "Nur der jeweilige Kunde, die jeweilige Kundin und der oder die zuständige Beschäftigte dürfen sich für die Dauer der Friseurtätigkeiten einander nähern", heißt es. "Wartebereiche und Spielecken sind zu schließen. Im Kassenbereich sollte ein Schutzschild zwischen Kundschaft und Kasse aufgestellt werden. Kontaktloses Bezahlen ist zu bevorzugen."

Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sind andere Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege vorerst nicht erlaubt. Zwischen jedem Kunden müssen Friseure Kämme, Bürsten und andere Arbeitsutensilien mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger reinigen. Für Hausbesuche und mobile Friseurangebote gelten die gleichen Vorgaben wie für Salons. Nach einer zeitweisen Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen Friseursalons ab dem 4. Mai wieder öffnen.

Quelle: ntv.de, chr/dpa