Panorama

Wetterwoche im SchnellcheckGewitter gehen, die ganz große Hitze kommt

21.06.2026, 16:44 Uhr
imageVon Rainer Buchhop
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Ab Mitte der Woche wird es in weiten Teilen Deutschlands heiß. (Foto: picture alliance/dpa)

In den vergangenen Tagen wurden einige Regionen Deutschlands von heftigen Sommergewittern heimgesucht. Aber Schritt für Schritt sind die Gewitter jetzt auf dem Rückzug. Anfang der Woche quillt es noch über Mittelgebirgen und im Süden, auch dort werden die gewittrigen Güsse bereits seltener, können vereinzelt aber noch unwetterartig ausfallen, während im Norden bereits die etwas trockenere Luft dominiert. Ab Wochenmitte kommt die Hitze dann auch im Norden zurück und im Südwesten verschärft sie sich. Dort sind nach heutigem Stand am Donnerstag und Freitag örtlich Spitzen von knapp über 40 Grad möglich.

Damit verschiebt sich der Fokus weg von Unwettern durch Gewitter hin zu Hitzebelastung nicht nur im Südwesten, sondern in weiten Landesteilen. Nur im Einfluss von Seewind an den Küsten bleibt es etwas weniger extrem. Zum Wochenende deuten einige Modelle eine Umstellung an, Details sind aber noch offen - von Hitze auf etwas niedrigerem Niveau mit lokalen Gewittern bis hin zu einer deutlicheren Abkühlung ist alles möglich.

Das Deutschlandwetter im Detail:

Nacht:

Am Abend sind vom Osten, vor allem von der Lausitz, bis in den Süden noch Gewitter unterwegs, die meist bis Mitternacht oder kurz danach abklingen. Danach zeigt sich der Himmel häufig locker bewölkt bis klar, die Gewitterwolken lösen sich mehr und mehr auf. In der wärmsten Luft im Südwesten steht erneut verbreitet eine tropische Nacht mit Tiefstwerten über 20 Grad an, während es im Norden in der etwas kühleren und trockeneren Luft auf 11 bis 15 Grad abkühlt. Insgesamt reicht die Spanne der Tiefstwerte von rund 23 bis 11 Grad.

Montag:

Am Montag scheint vor allem von den Küsten bis in den Osten, besonders bis zur Oder, sowie im Südwesten häufig die Sonne. Von den Mittelgebirgen bis in den Süden bilden sich vorzugsweise am Nachmittag einzelne Schauer und Gewitter, die nur noch vereinzelt kräftig ausfallen - dann aber mit Platzregen oder kleinem Hagel. Im Norden werden 21 bis 28 Grad erreicht, vom Rheinland bis in den Süden steigen die Temperaturen auf 30 bis 38 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten.

Dienstag:

Der Dienstag bringt reichlich Sonnenschein bei nur wenig veränderten Temperaturen: An einigen Küstenabschnitten bleibt es mit Seewind um 21 Grad, während in der Südwesthälfte erneut Hitze angesagt ist. Vereinzelte Hitzegewitter treten am ehesten im Südosten auf. Die Höchstwerte liegen bei etwa 21 Grad im Seewind, bei rund 27 Grad in Hamburg, um 29 Grad in Dresden und in der Südwesthälfte verbreitet zwischen 30 und knapp 38 Grad.

Mittwoch:

Zur Wochenmitte weitet sich die Hitze bis weit in den Norden aus, etwa bis Bremen, Hamburg und Schwerin. Nur in Küstennähe liegen die Höchstwerte noch unter 30 Grad und an wenigen Küstenabschnitten sogar unter 25 Grad. Im Südwesten legt die Hitze noch etwas zu, hier sind bis zu 39 Grad möglich. Bei wenigen Wolken ist es meist sonnig und trocken, nur sehr vereinzelt bilden sich Hitzegewitter, bevorzugt über dem südlichen Bergland.

Donnerstag:

Am Donnerstag erreicht die Hitze voraussichtlich einen Höhepunkt: Im Südwesten könnte lokal die 40-Grad-Marke geknackt werden. Verbreitet steigen die Temperaturen auf 29 bis 39 Grad, nur im Seewind an den Küsten bleibt es spürbar angenehmer. Dazu ist es meist sonnig, nur ganz vereinzelt entstehen Hitzegewitter.

Weitere Aussichten:

Am Freitag bleibt es noch einmal ähnlich heiß und meist sonnig. Ab dem Wochenende lassen manche Wettermodelle die Lage kippen, die genaue Entwicklung ist aber noch unsicher. Eine mögliche Variante: Die Hitze setzt sich auf etwas niedrigerem Niveau fort, wird aber zunehmend von regional heftigen Gewittern unterbrochen.

Quelle: ntv.de

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