Panorama

Weitere in Spanien und PortugalHunderte tote Vögel an französischer Atlantikküste angespült

11.02.2026, 20:54 Uhr
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A-dead-bird-is-pictured-February-11-2026-on-a-beach-in-Concarneau-western-France-Photo-by-Fred-TANNEAU-AFP
Ein Freiwilligen-Netzwerk fand schon über 300 gestrandete Seevögel. (Foto: AFP/Fred Tanneau)

An westeuropäischen Stränden werden seit Jahresbeginn tote Tiere angespült. Tierschützer zählen allein in Frankreich Hunderte verendete Vögel. Die Experten machen zwei Probleme aus, die dazu führen könnten.

An der französischen Atlantikküste sind mehrere hundert Seevögel tot aufgefunden worden. Die meisten Vögel starben, weil ihnen Nahrung fehlte, wie die Liga zum Schutz von Vögeln (LPO) in Paris mitteilte. Die an den Stränden entdeckten Vogelkadaver wiesen "meist Unterernährung auf", erklärte die LPO weiter. Sie seien "wahrscheinlich durch die Überfischung der Meeresressourcen geschwächt".

Ein von der LPO koordiniertes Freiwilligen-Netzwerk fand seit Mitte Januar mehr als 300 gestrandete Seevögel. Besonders betroffen waren laut LPO die zu den Alkenvögeln gehörenden Papageientaucher.

Die toten Tiere wurden demnach an der gesamten Atlantikküste gefunden: Die meisten Fälle seien zwischen dem Finistère im Westen der Bretagne und dem nördlich von Bordeaux gelegenen Département Charente-Maritime festgestellt worden. Aber auch an den Küsten Spaniens und Portugals wurden tote Seevögel an den Strand gespült. Der NGO-Verband BirdLife zählte dort "ein halbes Tausend gestrandete Vögel".

Die LPO führt die massiven Strandungen auch auf heftige Winterstürme zurück, in deren Folge die Tiere geschwächt seien. Die LPO erinnerte in diesem Zusammenhang an das Massensterben unter Seevögeln 2014. Damals waren mehr als 21.000 Tiere aufgrund von Erschöpfung infolge von Stürmen an den Atlantikstränden tot gefunden worden.

Quelle: ntv.de, mpa/AFP

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