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Trümmerteile entdeckt Kampfflugzeug verunglückt in Frankreich

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Die verunglückte Mirage 2000D hatte keine Waffen an Bord. (Symbolbild)

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein französisches Militärflugzeug ist in Ostfrankreich vom Radar verschwunden. Wenige Stunden später entdeckten Suchtrupps Trümmer. Teile der Mirage 2000D, an deren Bord sich zwei Besatzungsmitglieder befanden, wurden in der Umgebung der Gemeinde Mignovillard im Osten Frankreichs gefunden, erklärte eine Quelle mit guten Verbindungen zu den Einsatzkräften.

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Der Fundort befindet sich demnach im Bezirk Jura nahe der Schweizer Grenze. Wegen Schnee und schlechter Sicht gestaltet sich die Suche allerdings schwierig. Schwierig sei es, die genaue Absturzstelle zu finden - der Trümmerbereich könne sehr groß sein, sagte der Sprecher der Luftwaffe, Cyrille Duvivier, in Paris.

Das Kampfflugzeug war vom Militärflughafen Nancy-Ochey rund hundert Kilometer südwestlich von Saarbrücken gestartet und dann vom Radar verschwunden. Die Behörden lösten Alarm wegen eines möglichen Absturzes aus. Das Flugzeug wurde zuletzt über einer Gebirgszone nahe Genf gesichtet. Zu den beiden Insassen gebe es keinen Kontakt, hieß es von der Präfektur.

"Wir hoffen, dass wir sie lebendig finden werden", sage Duvivier. Man habe einen Stoff gefunden, der wie ein Fallschirm aussehe. Es sei aber noch zu früh, zu sagen, ob es sich tatsächlich um einen Fallschirm der Crew handelt. Nach Angaben der Armee befand sich das Flugzeug auf einem Trainingsflug in geringer Höhe. Die Mirage hatte demnach keine Waffen an Bord.

Quelle: n-tv.de, fzö/AFP/dpa

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