Panorama

Vorsitz der Bischofskonferenz Kardinal Marx kündigt Rückzug an

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Möchte den Vorsitz an Jüngere abgeben: Kardinal Reinhard Marx.

(Foto: imago images/photothek)

Kardinal Reinhard Marx wird nicht noch einmal als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz antreten. Er wolle, dass bei der nächsten Wahl eine jüngere Generation an die Reihe komme, heißt es in seiner Erklärung.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx gibt das Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zur nächsten Wahl im März auf. Er stehe für eine zweite Amtszeit nicht mehr zur Verfügung, teilte die DBK mit.

Marx hätte sich bei der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz Anfang März in Mainz zur Wiederwahl stellen müssen. Jetzt werde dort ein anderer Bischof gewählt werden müssen, sagte eine DBK-Sprecherin. Der 66-jährige Marx ist Erzbischof von München und Freising und seit 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

In einem Brief an die Mitglieder der DBK heißt es: "Schon seit einiger Zeit steht das für mich fest. Meine Überlegung ist, dass ich am Ende einer möglichen zweiten Amtszeit 72 Jahre alt wäre, und dann auch das Ende meiner Aufgabe als Erzbischof von München und Freising nahe sein wird", schreibt er. "Ich finde, es sollte die jüngere Generation an die Reihe kommen", wünscht sich Marx. Er werde selbstverständlich auch weiterhin in der Bischofskonferenz mitarbeiten. Gleichzeitig wollte er stärker im Erzbistum München und Freising präsent sein.

Quelle: ntv.de, sgu/dpa