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Reaktionen auf Unglück in Genua Merkel spricht Italienern Anteilnahme aus

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Die Rettungsarbeiten in Genua dauern an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua hat es zahlreiche Opfer gegeben. Politiker aus Italien und der EU kondolieren und fordern Aufklärung. Frankreichs Präsident Macron bietet dem Nachbarland seine Hilfe an.

Politiker aus Italien und der EU reagieren betroffen auf den Einsturz der Autobahnbrücke in Genua. Italiens Verkehrsminister Danilo Toninelli sprach von einer "gewaltigen Tragödie". "Ich beobachte mit größter Besorgnis, was in Genua passiert ist und was wie eine gewaltige Tragödie aussieht", schrieb der Politiker von der Partei Fünf Sterne bei Twitter.

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Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega dankte den Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz. Man werde alles unternehmen, um die Verantwortlichen für das Unglück zu finden. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will nach Angaben seines Büros am Abend nach Genua reisen und auch am Mittwoch dort bleiben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierte dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella. "Mit großer Trauer habe ich von dem tragischen Einsturz eines Teiles der Autobahn bei Genua erfahren, der den Tod zahlreicher Menschen verursacht hat und bei dem viele weitere verletzt wurden", schrieb Steinmeier laut Bundespräsidialamt an Italiens Staatschef. Den Rettungskräften an der Unglücksstelle wünschte Steinmeier "Kraft für die Bewältigung ihrer Aufgaben".

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Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte im Namen der Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Nach dem schrecklichen Brückeneinsturz sende ich den Menschen in Genua und in Italien meine Anteilnahme. Zusammen mit vielen Deutschen bin ich in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen."

Juncker bestürzt über Unglück

Frankreichs Präsident Macron bot der italienischen Regierung Hilfe an. "Frankreich ist an der Seite Italiens" und "hält sich bereit, jede notwendige Hilfe zu leisten", so Macron via Twitter. Seine Gedanken seien bei den Opfern, den Angehörigen und dem ganzen italienischen Volk, schrieb der Staatschef in seiner auch ins Italienische übersetzten Botschaft.

Österreichs Kanzler Kurz twitterte: "In diesen schweren Stunden sind meine Gedanken bei unserem Nachbarn Italien. Ich spreche den Familien und Freunden der Opfer der heutigen schrecklichen Tragödie mein aufrichtiges Beileid aus und wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung."

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigte sich erschüttert über den Einsturz der Autobahnbrücke. Er sei tief betrübt über die Katastrophe, schrieb Juncker in einer Mitteilung. "Im Namen der EU-Kommission spreche ich den Familien und Freunden derer, die gestorben sind, und dem italienischen Volk mein tiefstes Mitgefühl und aufrichtiges Beileid aus."

Quelle: n-tv.de, pvo/dpa/AFP

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