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Koma-Patientin bekommt Kind Pfleger der Vergewaltigung beschuldigt

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Polizeichefin Jeri Williams informiert über den Stand der Ermittlungen.

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Jahrelang lebt eine Wachkoma-Patientin in einem Pflegeheim. Trotzdem wird die 29-Jährige plötzlich schwanger und bringt ein Kind zur Welt. Nun hat die Polizei einen Pfleger als möglichen Vater identifiziert. Der Mann soll die wehrlose Frau sexuell missbraucht haben.

Dreieinhalb Wochen nachdem in den USA eine Frau im Wachkoma ein Kind zur Welt gebracht hat, hat die Polizei im Bundesstaat Arizona einen Verdächtigen wegen sexuellen Missbrauchs festgenommen. Der Mann sei 36 Jahre alt und habe als Pfleger in der Einrichtung gearbeitet, in der die Frau untergebracht war, teilte die Polizeichefin von Phoenix, Jeri Williams, mit. Er sei dringend tatverdächtig, die Frau missbraucht zu haben.

Die Polizei kam dem Mann mit einem DNA-Test auf die Spur. Nach Angaben der Ermittler ist der 36-Jährige nun in Gewahrsam. Er habe sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Es sei unklar, ob er das Opfer mehrfach missbraucht und sich womöglich auch an anderen Personen vergangen habe. Auch dazu, ob er zuvor bereits in anderen Einrichtungen tätig war, sei noch nichts bekannt. Die Untersuchungen laufen noch, betonten die Ermittler. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen gebe es bislang nicht. Dem Baby gehe es gut, es sei nicht mehr im Krankenhaus. Weitere Details nannte die Polizei nicht.

Die Frau hatte das Kind Ende Dezember in dem Pflegeheim zur Welt gebracht - nach Jahren im Wachkoma. Nach US-Medienberichten handelt es sich um eine 29 Jahre alte Frau, die vor Jahren bei einem Unfall fast ertrunken wäre und danach nicht mehr zu Bewusstsein kam. Ihre Schwangerschaft war in der Einrichtung zunächst nicht erkannt worden. Erst als die Geburtswehen einsetzten, habe man am Aufstöhnen der Patientin erkannt, dass etwas nicht stimme. Ein Mitglied des Pflegepersonals hatte dann Geburtshilfe geleistet. In der Einrichtung werden vor allem Patienten mit schweren Hirnverletzungen betreut, die sich nicht oder nur sehr eingeschränkt eigenständig äußern können.

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Quelle: n-tv.de, jpe/dpa

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