Panorama

Auf dem Weg ins Bode-Museum Polizei zeigt Goldmünzenräuber

Im März stehlen Räuber im Berliner Bode-Museum eine millionenschwere Goldmünze. Die Polizei ermittelt bisher erfolglos. Nun sollen Überwachungsbilder weiterhelfen: Sie zeigen die Räuber offenbar auf dem Weg zum Tatort.

Die Berliner Polizei hat Bilder und Videos von den mutmaßlichen Dieben der 100 Kilogramm schweren Goldmünze ins Netz gestellt. Außerdem veröffentlichten die Ermittler Bilder der Werkzeuge, die die Räuber verwendeten. Eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro erhalten diejenigen, die bei der Suche nach den Dieben zielführende Hinweise beisteuern. Die Aufnahmen von den Überwachungskameras können auf der Website der Berliner Polizei eingesehen werden.

Die dreiteilige Leiter der Täter

Die dreiteilige Leiter der Täter.

(Foto: Polizei Berlin )

Die Bilder zeigen drei schwarz gekleidete Menschen mit verhüllten Gesichtern am S-Bahnhof Hackescher Markt. Die Diebe waren in der Nacht von der Gleisbrücke aus in das Bode-Museum eingebrochen.

Nach Polizeiangaben betraten die Männer am 27. März gegen drei Uhr morgens den Bahnhof, als der S-Bahn-Betrieb ruhte. Sie seien weiter die Gleise in Richtung S-Bahnhof Friedrichstraße entlang gegangen. Auf der Höhe der Museumsinsel kletterten sie auf die Fassade des Bode-Museums, das wenige Meter neben der Gleisbrücke steht.

Die Polizei hofft, dass jemand die Gezeigten erkennt oder weiß, wer die Tatwerkzeuge kaufte. Hierzu wurden Bilder einer Axt, einer Schubkarre, einer Leiter, eines Türkeils sowie eines Bretts mit Rollen veröffentlicht. Die Axt stammt demnach aus einem Baumarkt und ging bei dem Einbruch kaputt. Die Ermittler konnten nur den Axtstiel sicherstellen.

Die kanadische Goldmünze namens "Big Maple Leaf" gehört zur Sammlung des Münzkabinetts und hat einen Nennwert von einer Million in kanadischen Dollar (rund 675.000 Euro). Der geschätzte Materialwert des Golds soll bei 3,8 Millionen Euro liegen.

Quelle: n-tv.de, gje/AFP/dpa

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