Panorama

Warnung vor Überschwemmungen Regenfälle in Sydney erreichen Rekordhoch

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Bereits im März und im Juli war der Großraum Sydney von starken Regenfällen und Überflutungen betroffen.

(Foto: picture alliance/dpa/AAP)

Schon in der ersten Hälfte des Jahres kommt es in der australischen Metropole Sydney zu heftigen Niederschlägen. Nun erreichen die Regenmengen einen neuen Höchstwert. Doch damit nicht genug: Bis zum Ende des Jahres wird mit weiteren immensen Regengüssen gerechnet.

So viel Regen gab es in Sydney noch nie: Nach neuen heftigen Regenfällen in der australischen Metropole haben Meteorologen 2022 als nassestes Jahr in der Geschichte eingestuft. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1950, als 2194 Millimeter Regen in der Millionenstadt verzeichnet wurden, sei gebrochen worden, berichtete die Nachrichtenagentur AAP unter Berufung auf die Behörden.

Bis zum Jahresende werden weitere schwere Niederschläge erwartet. In vielen Orten des Bundesstaates New South Wales an der Ostküste gab es Warnungen vor neuen Überschwemmungen, so in der berühmten Weinbauregion Hunter Valley und im Großraum Sydney. "Wir erwarten erhebliche Regenmengen, manchmal werden die üblichen monatlichen Niederschläge in wenigen Tagen erreicht werden", sagte Sean Kearns vom Notdienst der Region (SES).

Urlauber wurden davor gewarnt, Campingplätze in der Nähe von Flüssen aufzusuchen. Australiens Ostküste war in diesem Jahr bereits mehrfach von außergewöhnlich starken Regenfällen und Überflutungen betroffen. Anfang Juli wurden Gebiete in Sydney meterhoch überflutet. Verantwortlich war ein mächtiges Tiefdruckgebiet zwischen Australiens Ostküste und der Nordinsel Neuseelands.

Auch im März gab es rund um die Metropole und in weiten Teilen von New South Wales und Queensland heftige Überschwemmungen. In Sydney hatte es dabei zweieinhalb Wochen lang fast ununterbrochen geregnet. Meteorologen sprachen damals schon vom nassesten Jahresbeginn in der größten Stadt des Landes seit Beginn der dortigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1858. Australien ist besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen.

Quelle: ntv.de, lma/dpa

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