Panorama

Teilerfolg bei Aufklärungsarbeit Soldaten finden Eurofighter-Flugschreiber

Auch einen Tag nach dem Kampfjet-Unglück in Mecklenburg-Vorpommern ist die Ursache unklar. Hunderte Soldaten durchkämmen das mehrere Quadratkilometer große Absturzgebiet. Nun entdecken sie die Flugschreiber der beiden Eurofighter.

Nach dem Doppel-Absturz von Kampfjets der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern sind beide Flugdatenschreiber der Eurofighter gefunden worden. Das teilte die Luftwaffe per Twitter mit.

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Zuvor hatten Hunderte Bundeswehrsoldaten die Region um die Absturzstellen durchkämmt - auch, um weitere Wrackteile zu finden. Mehr als 300 Militärangehörige waren rund um die Ortschaften Nossentiner Hütte, Silz und Jabel nahe der Kleinstadt Malchow im Einsatz. Das mehrere Quadratkilometer große Gebiet, in dem Teile der zwei abgestürzten Maschinen vermutet werden, sei laut einem Bundeswehrsprecher zum Teil unwegsam. Zum Suchgebiet gehören auch Seen.

Die beiden Eurofighter-Maschinen waren gestern in der Region Malchow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei einer Luftkampfübung kollidiert. Bei dem anschließenden Absturz kam ein Pilot ums Leben. Der 27-jährige ausgebildete Kampfpilot habe rund 400 Stunden Flugerfahrung gehabt, twitterte die Luftwaffe.

Der zweite Pilot wurde verletzt geborgen und in ein Krankenhaus in Rostock gebracht. Er ist den Angaben zufolge ein erfahrener Fluglehrer mit mehr als 3700 Flugstunden Erfahrung. Die Verletzungen des Überlebenden wurden als nicht lebensgefährlich beschrieben. Er befinde sich in gesundheitlich stabiler Lage in einem Rostocker Krankenhaus, teilte ein Presseoffizier des Geschwaders 73 "Steinhoff" mit. Beide abgestürzten Maschinen gehörten zum Luftwaffengeschwader 73, das in Laage bei Rostock stationiert ist.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa