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Nach verheerendem Zyklon USA schicken Hilfe nach Mosambik

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Überlebende des Tropensturms warten in provisorischen Zeltstädten auf Hilfe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Zyklon "Idai" hinterlässt eine Spur der Verwüstung in Mosambik: Hunderttausende Menschen sind obdachlos, es fehlt an Trinkwasser und Nahrung. Zudem steigt die Gefahr von Seuchen. Im Kampf gegen die humanitäre Krise bekommt das südafrikanische Land nun Unterstützung aus den USA.

Die US-Regierung hat als Reaktion auf den verheerenden Zyklon "Idai" in Mosambik eine Beteiligung des Militärs am Kampf gegen die humanitäre Katastrophe angeordnet. Die Streitkräfte würden auf Anfrage der US-Entwicklungsbehörde (USAID) und in Absprache mit Mosambik Hilfe bereitstellen, teilte das US-Oberkommando für Afrika (Africom) mit.

Während die genauen Bedürfnisse noch bewertet würden, bringe das Militär bereits Einsatzmittel - vermutlich zunächst Schiffe und Hubschrauber - in Stellung, erklärte Kommandeur Thomas Waldhauser. Bislang hatten sich an dem Hilfseinsatz nur das indische Militär mit drei Schiffen und einigen Hundert Mann Personal sowie die südafrikanischen Streitkräfte mit mehreren Hubschraubern beteiligt.

Hilfsorganisationen sprechen von einer großen humanitären Krise, zu deren Bewältigung ein gewaltiger Hilfseinsatz nötig sein werde. Erste Militärexperten seien bereits im Katastrophengebiet im Zentrum Mosambiks angekommen, erklärte Waldhauser. Man werde bei dem Hilfseinsatz eng mit dem Außenministerium, USAID und der Regierung Mosambiks zusammenarbeiten. Das Verteidigungsministerium sei "bereit, dabei zu helfen, Leben zu retten und die Not mithilfe von zeitnaher und bedeutender Hilfe" zu lindern.

Am 15. März hatte der schwere Tropensturm Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet und mit heftigen Regenfällen vor allem in Mosambik weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Rund 700 Menschen sind nach Regierungsangaben ums Leben gekommen - die wahre Zahl dürfte nach Einschätzung von Helfern jedoch deutlich höher liegen. Allein in Mosambik sollen rund 400.000 Menschen zeitweise obdachlos geworden sein.

Quelle: n-tv.de, hny/dpa

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