Nie veröffentlichtes WerkVersteigerung von Monet-Gemälde erzielt Rekordsumme

Ein Werk von Claude Monet, das bisher nur durch ein Schwarzweiß-Foto bekannt war, wechselt den Besitzer. Es wird zu dem höchsten Preis verkauft, der in Frankreich je bei einer Kunstwerkversteigerung erzielt wurde.
Ein zuvor nie öffentlich ausgestelltes Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet ist in Paris zum Rekordpreis von 50 Millionen Euro versteigert worden. Das ist der höchste Preis, der bei einer Versteigerung eines Kunstwerks in Frankreich jemals erzielt wurde, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte. Das Werk mit dem Titel "Iris" aus dem Spätwerk des Meisters war im Vorfeld auf 22 bis 30 Millionen Euro geschätzt worden.
Die Kunstsammlerin Jeanne Schlumberger hatte das 1,60 Meter hohe und 1,80 Meter breite Gemälde nach Angaben von Sotheby's über eine Galeristin direkt von Monet gekauft, der es in Giverny gemalt hatte. Es war von da an in der Pariser Residenz der Familie geblieben und nur durch eine Schwarzweiß-Fotografie bekannt.
Drei Gemälde von Paul Cézanne wurden zudem wenige Stunden vor Beginn der Auktion aus dem Verkauf genommen, da sie in die Geburtsstadt des Künstlers, Aix-en-Provence, zurückkehren und dort möglicherweise im Musée Granet ausgestellt werden sollen, teilte Sotheby's weiter mit.
Parallel zu der Sotheby's-Auktion organisierte das Auktionshaus Christie's eine Versteigerung. Unter den 26 versteigerten Werken waren auch zwei Gemälde von Monet, die für 12,7 Millionen Euro und 3,1 Millionen Euro den Besitzer wechselten.
