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Ruhestand in Südeuropa 1,75 Millionen Renten fließen ins Ausland

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Rund 202.000 Renten wurden im vergangenen Jahr nach Spanien überwiesen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die deutsche Rentenversicherung überweist fast sieben Prozent ihrer Beträge ins Ausland. Was wie ein luxuriöser Lebensabend mancher Senioren in warmen Gefilden anmutet, hat einen bemerkenswerten Hintergrund.

Millionen Rentner lassen sich ihre Bezüge aus Deutschland ins Ausland übermitteln. So zahlte die Rentenversicherung im vergangenen Jahr rund 1,75 Millionen Renten ins Ausland - etwa 6,8 Prozent aller Renten. Das geht aus aktuellen Statistiken der Rentenversicherung hervor. Die Zahl entspricht dem Vorjahresniveau.

Im Jahr 2000 gab es erst rund 1,21 Millionen ins Ausland gezahlte Renten. Der Anstieg beruht zum großen Teil darauf, dass ehemalige Gastarbeiter aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei im Rentenalter in ihr Heimatland zurückgekehrt sind.

Rund 86 Prozent aller Auslandsrenten gingen an ausländische Staatsangehörige, die Rentenansprüche erworben haben. Mit rund 367.000 Renten gingen die meisten nach Italien, gefolgt von Spanien mit rund 202.000 und Griechenland mit rund 98.000 Zahlungen. Viele Senioren haben den Angaben zufolge Anspruch auf mehrere Rentenarten, etwa eine Alters- und eine Hinterbliebenenrente.

Fast 14 Prozent der Auslandsrenten werden an Deutsche gezahlt, die einen Wohnsitz im Ausland haben oder sich dauerhaft dort aufhalten. Hier hat die Schweiz den höchsten Anteil mit mehr als 26.000 Renten, gefolgt von Österreich mit über 25.000 und den USA mit rund 24.000.

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Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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