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RTL/n-tv Trendbarometer AKK bleibt weit vor Nahles und Scholz

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Am Freitag und Samstag war CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer bei der CSU-Klausur in Seeon zu Gast.

(Foto: REUTERS)

Union und SPD legen in der Sonntagsfrage leicht zu. Allerdings liegen die Sozialdemokraten weiterhin deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2017. An die Beliebtheit von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer kommen führende SPD-Politiker ohnehin nicht heran.

Für die Volksparteien geht es im ersten RTL/n-tv Trendbarometer des Jahres 2019 leicht nach oben. Im Vergleich zur letzten Umfrage von 2018 legen Union und SPD laut den Zahlen von Forsa jeweils einen Prozentpunkt zu. Dagegen geben Grüne und AfD je einen Punkt ab. Für die FDP ändert sich nichts. Die Linke gewinnt einen Punkt hinzu.

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Insgesamt ähnelt das Bild dem der vergangenen Wochen. CDU und CSU liegen mit 32 Prozent knapp unter ihrem Ergebnis der Bundestagswahl 2017, während die SPD mit 15 Prozent mehr als fünf Punkte darunter bleibt. Zweitstärkste Partei sind allerdings weiterhin die Grünen mit 19 Prozent, ein Plus von zehn Punkten im Vergleich zur Bundestagswahl, wo sie den letzten Platz belegten.

AfD und Linkspartei erreichen mit 12 beziehungsweise 9 Prozent jeweils in etwa so viel wie im September 2017. Die FDP steht im Trendbarometer bei 8 Prozent und damit deutlich unter ihrem Wahlergebnis. Eine Koalition aus Union und FDP hätte aktuell keine Mehrheit, ein schwarz-grünes Bündnis dagegen schon.

Bei der Kanzlerpräferenz kommt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit 47 Prozent (im Vergleich zu SPD-Chefin Andrea Nahles) beziehungsweise 44 Prozent (im Vergleich zu Finanzminister Olaf Scholz) weiterhin auf ähnliche Werte wie Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Jahr.

Die Wirtschaftserwartungen sind derweil deutlich pessimistischer als zu Beginn des Jahres 2018. Nur 17 Prozent der Bürger rechnen damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. 42 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung, 39 Prozent mit keiner Veränderung.

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Quelle: n-tv.de, hvo

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