Politik

Nach "Eurofighter"-Unglück AfD-Politiker für hämischen Tweet kritisiert

Der Tod eines "Eurofighter"-Piloten in Mecklenburg-Vorpommern löst bundesweit Bestürzung aus. Ein Bundestagsabgeordneter der AfD nutzt die Kollision zweier Kampfflugzeuge aber lieber für einen giftigen Kommentar. Später bereut er seinen Tweet.

Mit einem hämischen Tweet hat der AfD-Politiker Udo Hemmelgarn nach dem Absturz zweier "Eurofighter" in Mecklenburg-Vorpommern Kritik ausgelöst. "Jetzt haben wir noch ein taugliches Flugzeug! Das 'Gute' daran ist, das [sic] es in der Zukunft keine weiteren Zusammenstösse in der Luft geben wird!", schrieb der Bundestagsabgeordnete nach dem Unfall auf Twitter. Wenig später wurde der Tweet gelöscht.

FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff forderte Hemmelgarn daraufhin auf, sein Mandat niederzulegen. "Sie sind nicht würdig, über Einsätze unserer Soldaten und Soldatinnen abzustimmen", schrieb der Abgeordnete per Twitter.

Auch mehrere private Nutzer kritisierten die Äußerung Hemmelgarns. Dieser rechtfertigte sich mit dem Hinweis, die beiden Piloten seien schon vor seinem Tweet "gerettet" worden. Später erkannte Hemmelgarn diese Behauptung als falsch - die Luftwaffe bestätigte am Nachmittag den Tod eines Piloten. Der AfD-Politiker sprach den Angehörigen daraufhin sein Beileid aus.

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Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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