Politik

Reisen ab Samstag wieder möglich Bayern beendet Beherbergungsverbot

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Ab morgen werden auch wieder Gäste aus Risikogebieten in Bayern beherbergt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als sich Bund und Länder beim Gipfel im Kanzleramt auf kein einheitliches Vorgehen beim Beherbergungsverbot einigen können, vertagen sie eine endgültige Entscheidung auf Anfang November. Nun schafft Bayern schon vorher Fakten - und folgt damit anderen Bundesländern.

Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern an diesem Freitag aus. Die Staatsregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, "wir belassen es dabei", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann in München. Damit endet das Beherbergungsverbot mit Ablauf des Tages.

Zur Begründung sagte Herrmann, man setze darauf, dass die Länder die Beschlüsse der Bund-Länder-Vereinbarung aus dieser Woche umsetzten. Der CSU-Politiker betonte, dass das Beherbergungsverbot aber weiter im "Instrumentenkasten" für den Kampf gegen die Pandemie enthalten bleibe. Sollte es notwendig werden, könne es somit wieder angewendet werden. Dies sei derzeit aber auch weniger relevant, weil die Ferien in vielen besonders von der Pandemie betroffenen Regionen bereits wieder vorbei seien.

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Bund und Länder hatten am Mittwoch kein einheitliches Vorgehen beim Beherbergungsverbot finden können und eine endgültige Entscheidung auf Anfang November vertagt. Daraufhin hatten bereits einige Länder das Ende der Verbotsregelung angekündigt oder gar direkt umgesetzt, andere wie Nordrhein-Westfalen hatten die Vorschrift nie angewendet.

In Baden-Württemberg hatte am Donnerstag ein Gericht das Beherbergungsverbot gekippt. In Mecklenburg-Vorpommern müssen dagegen Einreisende aus Corona-Hotspots mit hohen Neuinfektionszahlen zur Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen oder sich ansonsten in Quarantäne begeben.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa