Politik

Bei Treffen mit SpendernBericht: Trump legt sich auf Vance als Nachfolger für 2028 fest

06.08.2026, 17:58 Uhr
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Offenbar legt Trump sein Erbe in den Schoß seines Vize Vance (M.). Rubio (r.) geht leer aus. (Foto: picture alliance / abaca)

Donald Trump darf laut Verfassung 2028 nicht erneut als US-Präsident kandidieren. Schon lange kokettiert er damit, wer ihm im Weißen Haus nachfolgen könnte. Gegenüber Parteispendern gibt er nun einen Einblick in seine Sicht auf die Dinge.

US-Präsident Donald Trump hat sich gegenüber mehreren Unterstützern offenbar für seinen Vize-Präsidenten JD Vance als Nachfolger ausgesprochen. "Letztendlich müssen wir JD wählen", sagte der Republikaner, laut "Washington Post", bereits vor rund zwei Wochen bei einem Treffen mit Spendern im Oval Office des Weißen Hauses. In dem Bericht wird sich auf zwei anonyme Quellen berufen, die von der Zusammenkunft berichten.

Ein Berater des Präsidenten sagte zudem, dass Trump beschlossen habe, dass Vance der Nachfolger an der Spitze der Republikaner werden solle. Es sei jedoch "noch zu früh", um abzuschätzen, wann Vance seine Kandidatur als nächster US-Präsident ankündigen oder wann Trump ihm öffentlich seine Unterstützung aussprechen werde.

In dem Bericht werden jedoch auch weitere anonyme Berater angeführt, die nicht überzeugt sind, dass Trump sich bereits festgelegt hat. Es wird auch die Option genannt, dass der US-Staatschef sich durchaus noch einmal umentscheiden könnte.

Bisher wurde das Rennen um Trumps Nachfolge von Beobachtern als Zweikampf zwischen Vance und Außenminister Marco Rubio betrachtet. Dabei wurden schon länger dem Vize-Präsidenten die größeren Chancen zugeschrieben.

Der 80-jährige US-Präsident hatte im vergangenen Jahr bereits davon gesprochen, dass "höchstwahrscheinlich" Vance sein Nachfolger werde. Beide potenziellen Kandidaten seien aber "sehr intelligent", so Trump damals. Er brachte auch ins Spiel, dass Vance und Rubio als "perfektes" Team für 2028 gemeinsam antreten könnten. "Ich denke, dass JD und Marco als Team sehr schwer zu schlagen sein würden", so Trump.

Der Außenminister hatte in der Vergangenheit seine Bereitschaft erklärt, im Zweifel für Vance zurückzustecken. "Wenn JD Vance für das Präsidentenamt kandidiert, wird er unser Kandidat sein, und ich werde einer der Ersten sein, die ihn unterstützen", sagte der Außenminister und Nationale Sicherheitsberater Trumps im vergangenen Jahr.

Quelle: ntv.de, lme

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