Politik

"Mittel fast ausgeschöpft" Biden gibt weitere Militärhilfen für Ukraine frei

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Die USA schicken weitere Hilfen an die "Frontlinie der Freiheit".

(Foto: IMAGO/ZUMA Wire)

Mit einem neuen Hilfspaket der USA soll weitere Militärausrüstung für die Ukraine beschafft werden. Doch US-Präsident Biden schickt auch eine dringende Warnung an seinen eigenen Kongress. Es brauche noch mehr Geld für die Verteidigung der "Frontlinie der Freiheit".

US-Präsident Joe Biden hat weitere milliardenschwere Militärhilfen für die Ukraine zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg freigegeben. Mit einem zusätzlichen Paket sollen dem Land weitere Artilleriemunition, Radargeräte und andere Ausrüstung zur Verfügung gestellt werden, wie Biden ankündigte. Ein 150 Millionen US-Dollar (rund 142 Millionen Euro) schweres Paket sei genehmigt worden, hieß es aus dem US-Außenministerium.

Gleichzeitig warnte der US-Präsident: "Mit der heutigen Ankündigung hat meine Regierung die Mittel, die für die Entsendung von Sicherheitsunterstützung durch die Abzugsbehörden für die Ukraine verwendet werden können, nahezu ausgeschöpft." Er forderte den US-Kongress auf, weitere angeforderte Milliardenhilfen freizugeben.

Seit Kriegsbeginn Ende Februar sagten die USA der ehemaligen Sowjetrepublik mit dem neuen Paket nun allein Waffen und Munition im Wert von mehr als 3,8 Milliarden US-Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro) zu oder lieferten auch schon. Biden hat den US-Kongress außerdem um weitere 33 Milliarden US-Dollar (31,3 Milliarden Euro) für Militärhilfe und humanitäre Unterstützung gebeten.

"Die Vereinigten Staaten haben der Ukraine in kürzester Zeit Sicherheitshilfe in historischem Umfang zur Verfügung gestellt", sagte der US-Präsident. Man schicke Waffen und Ausrüstung direkt an die "Frontlinien der Freiheit". Damit die Ukraine weiter erfolgreich sein könne, müssten die internationalen Partner, einschließlich der USA, weiterhin Einigkeit und Entschlossenheit demonstrieren.

Quelle: ntv.de, mra/dpa

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