Politik

Vor zehn Jahren aufgespürt Biden wird Bin Ladens Tod "nie vergessen"

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Am 1. Mai 2011 schauen Joe Biden und Barack Obama im Weißen Haus live dabei zu, wie ein Team von Elitesoldaten Osama bin Laden aufspürt.

(Foto: picture alliance/AP Photo)

Zehn Jahre dauert es, bis die Vereinigten Staaten den Drahtzieher der Anschläge vom 11. September ausfindig machen. "Wir haben Bin Laden bis zu den Toren der Hölle verfolgt - und wir haben ihn erwischt", sagt US-Präsident Biden nun am zehnten Todestag des Al-Kaida-Chefs.

US-Präsident Joe Biden hat den zehnten Jahrestag der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden genutzt, um den US-Truppenabzug aus Afghanistan zu rechtfertigen. "Wir werden weiterhin jede Bedrohung, die von Afghanistan ausgeht, überwachen und unterbinden", erklärte Biden. Die Nachricht über den Tod Bin Ladens vor zehn Jahren sei ein Moment gewesen, "den ich nie vergessen werde", betonte der Präsident.

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"Wir haben Bin Laden bis zu den Toren der Hölle verfolgt - und wir haben ihn erwischt", sagte Biden in einer vom Weißen Haus veröffentlichten Erklärung. "Wir haben das Versprechen an all jene gehalten, die am 11. September geliebte Menschen verloren haben." Er lobte den damaligen Präsidenten Barack Obama für seine Entscheidung von 2011, die geheime Operation gegen den Al-Kaida-Chef zu genehmigen.

Die Terrorgruppe Al-Kaida sei im Land am Hindukusch zwar stark geschwächt, "aber die Vereinigten Staaten bleiben wachsam gegenüber der Bedrohung durch terroristische Gruppen", erklärte Biden weiter. Biden hatte im vergangenen Monat angekündigt, Washingtons längsten Krieg bis zum 11. September zu beenden und alle Truppen abzuziehen. Experten befürchten, dass das Land ohne die internationalen Truppen wieder im Chaos versinken könnte.

Quelle: ntv.de, chr/AFP

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