Politik

Unterkunft in Zwickau angegriffen Brandanschlag auf Flüchtlinge verübt

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Der Brandanschlag in Zwickau endete glimpflich.

(Foto: dpa)

Und wieder ist es Sachsen: In Zwickau werfen Unbekannte Molotowcocktails auf eine Unterkunft für Flüchtlinge. Ein Bewohner verletzt sich bei der Evakuierung leicht. Auch in Berlin brennt es auf der Baustelle einer geplanten Unterkunft.

Unbekannte haben mit Molotowcocktails einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Zwickau verübt. Dabei sei ein Bewohner leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. In der Nacht hatte der Wachschutz den Brand in einem der Gebäude bemerkt. Er konnte das Feuer rasch mit dem Feuerlöscher löschen.

Laut Polizei blieb es bei Rußschäden im Gebäude. Zur Zeit des Anschlags waren 15 Asylbewerber im Haus. Ein 36-Jähriger rutschte beim Verlassen des Gebäudes aus und zog sich Schnittverletzungen an der Hand zu. Die Bewohner könnten die Unterkunft weiter ohne Einschränkung nutzen, hieß es.

Unbekannte Brandursache in Berlin

Gebrannt hat es auch in Berlin: Auf der Baustelle für eine zukünftige Flüchtlingsunterkunft im Bezirk Marzahn wurden Baumaterialien und der Zaun beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, hörte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kurz nach Mitternacht zweimal einen lauten Knall und sah unmittelbar nach dem zweiten Knall einen Stapel Styroporplatten, der in der Nähe des Sichtschutzzaunes gelagert war, in Flammen stehen.

Das Feuer wurde der Polizei zufolge durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht. Die Platten und einen Teil des Zaunes seien zerstört worden. Verletzt wurde demnach niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache übernahm der Polizeiliche Staatsschutz.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa

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