Propangastank in Auto entdecktFestnahme nach Bombendrohung gegen US-Konsulat in Kanada

Nach einer Sprengstoffdrohung gegen die US-Vertretung im kanadischen Halifax sind die Sicherheitsbehörden alarmiert. Die Polizei nimmt einen Tatverdächtigen fest. Die Ermittler finden eine verdächtige Tasche sowie eine womöglich brennbare Flüssigkeit.
Nach einer Bombendrohung gegen das US-Konsulat in der westkanadischen Stadt Halifax hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 54-Jährige werde derzeit verhört, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. In seinem Fahrzeug seien ein Propangastank sowie mehrere Behälter mit vermutlich brennbarer Flüssigkeit entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe demnach aber nicht.
Die Polizei wurde am Sonntagabend (Ortszeit) über eine Bombendrohung gegen die US-Vertretung informiert. In der Folge sei der Verdächtige identifiziert und geortet worden. Einige Stunden später entdeckten Beamte sein Fahrzeug in einem Parkhaus. Wegen des Propangastanks und des Behälters mit mutmaßlich brennbarer Flüssigkeit sei eine Spezialeinheit für Sprengstoffe angerückt. Mehrere Straßen im Zentrum von Halifax seien gesperrt und Bereiche evakuiert worden. In der Nähe des Fahrzeugs sei zudem eine verdächtige Tasche gefunden worden.
Nach einer Untersuchung gab die Polizei später Entwarnung. Die gesperrten Straßen wurden wieder freigegeben. Über den Hintergrund der Drohung wurden zunächst keine weiteren Angaben von der kanadischen Polizei gemacht.
Halifax ist die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia und liegt an der Ostküste Kanadas direkt am Atlantischen Ozean. Als größte Metropole der kanadischen Atlantikprovinzen besitzt die Stadt einen der weltweit größten und tiefsten eisfreien Naturhäfen. Durch diese strategische Lage ist Halifax ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum der Region.