Politik

RTL/n-tv Trendbarometer Grüne und AKK verlieren leicht

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CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer und Bundeskanzlerin Merkel bei einer Sitzung der Unionsfraktion.

(Foto: dpa)

Die Werte der im Bundestag vertretenen Parteien bleiben in dieser Woche stabil. Lediglich die Grünen sinken auf 19 Prozent. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer gibt in der Kanzlerfrage ebenfalls Punkte ab, steht aber noch deutlich vor der mutmaßlichen SPD-Konkurrenz.

Im aktuellen RTL/n-tv Trendbarometer halten die meisten Parteien ihren Wert aus der Vorwoche. Lediglich die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und fallen wieder unter die 20-Prozent-Marke. Die "sonstigen" Parteien gewinnen einen Punkt und kommen zusammen auf 6 Prozent. Die Werte aller anderen Parteien bleiben unverändert.

CDU und CSU erreichen 29 Prozent, die Grünen 19 Prozent. Die SPD steht zum vierten Mal in Folge bei 16 Prozent. Die AfD verharrt bei 12 Prozent, die FDP bei 10 und die Linken bei 8 Prozent.

Mit zusammen 48 Prozent hätten Union und Grüne auch weiterhin eine rechnerische Mehrheit der Sitze im Bundestag; bei einem Anteil von 6 Prozent der nicht in den Bundestag kommenden Parteien werden für eine "Kanzlermehrheit" 47 Prozent benötigt. Ein Bündnis aus Grünen, SPD und Linkspartei käme zusammen auf 43 Prozent.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 24 Prozent und entspricht damit dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

Kramp-Karrenbauer fällt in Kanzlerfrage weiter

Bei der Kanzlerpräferenz verlieren sowohl CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als auch die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles und Finanzminister Olaf Scholz. Bei der Wahl zwischen AKK und Nahles entscheiden sich 32 Prozent für Kramp-Karrenbauer (zwei Punkte weniger als in der Vorwoche) und 14 Prozent für die SPD-Chefin (minus drei Punkte).

Wenn Olaf Scholz Kandidat der SPD wäre, würden sich 25 Prozent für ihn entscheiden (minus ein Punkt) und 28 Prozent für AKK (minus ein Punkt). Im Dezember hatte Kramp-Karrenbauer noch deutlich bessere Werte erreicht: 48 Prozent im Vergleich zu Nahles, 43 Prozent im Vergleich zu Scholz.

17 Prozent der Bundesbürger rechnen damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in den kommenden Jahren verbessern werden. Deutlich mehr, nämlich 48 Prozent, rechnen mit einer Verschlechterung. 32 Prozent erwarten keine Veränderung.

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Quelle: n-tv.de, hvo

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