In sieben Ländern verwundetUSA melden 200 verletzte Soldaten im Krieg gegen den Iran

Seit dem US-israelischen Angriff auf den Iran attackiert Teheran Stützpunkte des US-Militärs im Nahen Osten. In dem Krieg sind laut amerikanischen Angaben bisher 13 US-Soldaten getötet worden, nun gibt es neue Informationen über die Zahl der Verwundeten - und die Schwere ihrer Verletzungen.
Im Iran-Krieg sind nach Angaben der US-Armee bisher rund 200 Soldatinnen und Soldaten verwundet worden. Es habe zehn Schwerverletzte gegeben, teilte der Sprecher für das Nahost-Kommando Centcom, Tim Hawkins, mit. Der Großteil der Verletzungen sei aber leicht gewesen. Mehr als 180 Soldaten hätten den Dienst bereits wieder aufgenommen.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Iran-Krieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
Angaben zu Verlusten der israelischen Streitkräfte liegen zunächst nicht vor. Über die Zahl der Opfer auf iranischer Seite gibt es lediglich grobe Schätzungen. In Medienberichten war zuletzt von rund 2000 Toten die Rede gewesen, darunter Zivilisten. Präsident Donald Trump hatte am Montag erklärt, die USA hätten seit Kriegsbeginn mehr als 7000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Dazu kommen Angriffe des israelischen Militärs.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Der Iran beschoss unter anderem Öltanker sowie Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion.