Politik

Festnahme in New YorkMann fährt zwei Mal in Tür eines jüdischen Zentrums

29.01.2026, 09:46 Uhr
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In den USA ist die Zahl antisemitischer Vorfälle gestiegen. (Foto: picture alliance / Globe-ZUMA)

Einen Tag nach dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wird ein jüdisches Zentrum in New York Ziel eines möglichen Hassverbrechens. Ein Autofahrer rammt die Hintertür der Einrichtung. Bürgermeister Mamdani verurteilt den Angriff.

Ein Mann hat in New York eine Autoattacke gegen eine jüdische Einrichtung verübt. Er habe mit seinem Fahrzeug am Mittwoch mehrfach den Hintereingang des Hauptsitzes der orthodoxen Gemeinschaft Chabad Lubawitsch in Brooklyn gerammt, teilte die Polizei mit. Videoaufnahmen zeigen, wie das Auto gegen die Tür rast, zurücksetzt und dann erneut in sie hineinfährt.

Der Fahrer des Autos sei festgenommen worden, sagte die New Yorker Polizeipräsidentin Jessica Tisch. Es seien Ermittlungen wegen eines möglichen Hassverbrechens eingeleitet worden. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani bezeichnete den Vorfall als "zutiefst beunruhigend". Jegliche Bedrohung einer jüdischen Einrichtung müsse ernst genommen werden. "Antisemitismus hat in unserer Stadt keinen Platz, und Gewalt oder Einschüchterung gegen jüdische New Yorker sind inakzeptabel", schrieb Mamdani bei X.

In den USA war zuletzt eine Zunahme antisemitischer Vorfälle verzeichnet worden. New York ist die Heimat der größten jüdischen Gemeinschaft außerhalb Israels.

Quelle: ntv.de, lar/AFP

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