Politik

Anregung von Kubicki "Merz ist professioneller als Altmaier"

Vor dem Treffen von Wirtschaftsminister Altmaier mit 40 Verbänden zum Thema Corona-Krise hat FDP-Vize Kubicki einen Vorschlag: "Vielleicht hätte Angela Merkel doch das Angebot von Friedrich Merz annehmen sollen, ihn zum Wirtschaftsminister zu machen."

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier scharf angegriffen. Altmaier sei "eine weitere große Enttäuschung dieser Bundesregierung", sagte Kubicki in der RTL-Sendung "Guten Morgen Deutschland".

Für die ausbleibenden oder zu spät ankommenden Corona-Hilfen trage Altmaier die Verantwortung, so Kubicki. "Er hat sich als Wirtschaftsminister bereit erklärt, die Novemberhilfen, die Dezemberhilfen, die Überbrückungshilfen schnell an den Mann und die Frau zu bringen. Und das ist nicht eingelöst worden." Bei dieser Frage gehe es um die Existenzen von Menschen, "die ihr Lebenswerk mittlerweile auf dem Prüfstand haben und zerstört sehen".

Die Überbrückungshilfen III seien ein "bürokratisches Monster", sagte Kubicki. "Vielleicht hätte Angela Merkel doch das Angebot von Friedrich Merz annehmen sollen, ihn zum Wirtschaftsminister zu machen. Er ist jedenfalls professioneller in seinem Umgang, als es Peter Altmaier ist."

An diesem Dienstag spricht Altmaier im Rahmen eines digitalen Wirtschaftsgipfels mit mehr als 40 Verbänden über die Corona-Hilfen und mögliche Öffnungsperspektiven. Der CDU-Politiker erklärte im Vorfeld der Schaltkonferenz: "Alles, was wir tun, muss so abgestimmt sein, dass wir die Wirtschaft öffnen können, aber dass wir gleichzeitig vermeiden, dass es so wie in einigen Ländern um uns herum erneut zu einer dramatischen Situation bei den Infektionszahlen kommt."

Quelle: ntv.de, hvo

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