Politik

"Zum Terror übergegangen" Putin wirft Westen Mordpläne gegen Journalisten vor

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"Das funktioniert nicht", sagte Putin über angebliche Pläne westlicher Staaten.

(Foto: IMAGO/SNA)

In einer Rede vor Staatsanwälten fordert Präsident Putin ein hartes Vorgehen gegen westliche Spione. Diese wollten angeblich das Land spalten und seien in Mordkomplotte gegen russische Journalisten verstrickt. Gerade erst sei ein Angriff auf einen bekannten TV-Moderator vereitelt worden.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat westliche Länder beschuldigt, Russland zerstören zu wollen. In einer Rede vor den obersten Staatsanwälten Russlands beschuldigte Putin den Westen, zu Angriffen auf russische Journalisten anzustiften. Er verlangte von den Staatsanwälten ein hartes Vorgehen gegen das, was er als Komplotte ausländischer Spione bezeichnete: Diese wollten das Land spalten und die russischen Streitkräfte über ausländische Medienorganisationen und soziale Medien diskreditieren.

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Die russische Führung hatte bereits Anfang März die Regeln für die erlaubte Berichterstattung so verschärft, dass etliche Medien ihre Korrespondenten abzogen. Putin sagte nun, dass der Geheimdienst FSB einen Mordversuch einer "terroristischen Gruppe" auf den russischen TV-Journalisten Wladimir Solowjew verhindert habe. "Sie sind zum Terror übergegangen - sie bereiten den Mord an unseren Journalisten vor", sagte Putin.

Solowjew, in dessen Talkshows die Ukraine oft verunglimpft wird, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der ukrainische Geheimdienst SBU wies in einer Mitteilung auf Telegram Vorwürfe zurück, dass er die Ermordung Solowjews plane. Putin fügte hinzu, der Westen habe erkannt, dass die Ukraine Russland nicht im Krieg besiegen könne und wolle Russland von innen heraus zerstören. "Das funktioniert nicht", sagte er.

Quelle: ntv.de, mbe/rts

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