Politik

RTL/ntv-Trendbarometer SPD-Abstand zur Union schrumpft

Für die SPD kommt die Union wieder in Sichtweite, und das nahezu unabhängig vom Sensationssieg im Saarland. Union und FDP verlieren leicht, die Linken dümpeln weiter vor sich hin.


Bei den Parteipräferenzen - die weitgehend vor der Landtagswahl im Saarland erhoben wurden - kann die SPD Boden gutmachen. Sie und die sonstigen Parteien gewinnen im RTL/ntv-Trendbarometer jeweils einen Prozentpunkt hinzu, während CDU/CSU und FDP jeweils einen Prozentpunkt verlieren.

Wäre jetzt Bundestagswahl, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 26 Prozent (Bundestagswahl 2021: 24,1 Prozent), SPD 24 Prozent (25,7), Grüne 18 Prozent (14,8), FDP 9 Prozent (11,5), AfD 9 Prozent (10,3), Linke 5 Prozent (4,9). Für sonstige Parteien würden sich 9 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden (8,7 Prozent). Der Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie der Unentschlossenen liegt bei 22 Prozent und damit etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl (23,4 Prozent)

Wenn die Wahlberechtigten ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich aktuell 42 Prozent (minus 2 Prozentpunkte) für Amtsinhaber Olaf Scholz und unverändert 20 Prozent für CDU-Chef Friedrich Merz entscheiden. Von den SPD-Anhängern würden sich 83 Prozent für Scholz, von den Anhängern der CDU/CSU 53 Prozent für Merz entscheiden.

Mehr als Hälfte der Bürger traut keiner Partei Lösungen zu

Die Einschätzungen zur politischen Kompetenz verändern sich gegenüber der Vorwoche nur minimal. Unverändert 17 Prozent aller Wahlberechtigten trauen derzeit der SPD, 9 Prozent der Union, 10 Prozent den Grünen, 4 Prozent der FDP (minus 1 Prozentpunkt) und 3 Prozent den sonstigen Parteien politische Kompetenz zu. 57 Prozent trauen keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu.

Der Krieg in der Ukraine bleibt auch vier Wochen nach seinem Beginn weiter das Thema, das die Bundesbürger am meisten bewegt (85 Prozent). 50 Prozent interessieren sich für die Corona-Pandemie, 33 Prozent für das Thema Energie und Energiepreise.

Quelle: ntv.de

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