Politik

Neue Beamte sollen einzahlenSPD pocht auf abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren

05.10.2026, 06:31 Uhr
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"Es muss allen klar sein, dass es auch in Zukunft einen Unterschied macht, ob jemand lange Jahre eingezahlt hat oder eben nicht", sagt SPD-Generalsekretär Klüssendorf. (Foto: dpa)

Bei der Rentenreform sollen laut dem Kanzler alle Vorschläge der Rentenkommission umgesetzt werden. Doch die Diskussion über einzelne Vorhaben nimmt kein Ende. Der Koalitionspartner lässt vor allem bei einem Thema nicht locker.

In der Debatte um die anstehende Rentenreform besteht SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf darauf, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren beizubehalten. "Die Rentenkommission hat ein Paket aus 33 Maßnahmen vorgelegt, von denen die allermeisten Vorschläge aus unserer Sicht genau so umgesetzt werden können", sagte Klüssendorf dem "Tagesspiegel". Jedoch zählten "Millionen Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen auf die SPD, wenn es zum Beispiel um die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren geht".

"Es muss allen klar sein, dass es auch in Zukunft einen Unterschied macht, ob jemand lange Jahre eingezahlt hat oder eben nicht", sagte der SPD-Politiker. Gebraucht werde eine Rentenreform, die gerecht sei und echte Sicherheit schaffe. Kürzungen dagegen seien keine Reform.

Klüssendorf äußerte sich auch zur Frage des Versichertenkreises in der gesetzlichen Rente und forderte, neue Beamte einzubeziehen. "Es ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem wir dafür sorgen können und wollen, dass zukünftig alle Bürger in die gesetzliche Rente einzahlen. Das gilt für Selbstständige, Abgeordnete und auch für neue Beamte", sagte er.

Eine konkrete Forderung erhob der SPD-Politiker auch für den Status von Abgeordneten: "Wir sollten jetzt schnell mit gutem Beispiel vorangehen, ein Zeichen setzen und beschließen, dass Bundestagsabgeordnete schon ab der kommenden Wahlperiode in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen."

Quelle: ntv.de, chl/AFP

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