Politik
Im politischen Berlin endete in den vergangenen Tagen die Sommerpause.
Im politischen Berlin endete in den vergangenen Tagen die Sommerpause.(Foto: picture alliance/dpa)
Samstag, 18. August 2018

Jeder Vierte ist Nicht-Wähler: Schwarz-Rot hängt im Sommertief fest

In Berlin endet die politische Sommerpause. Kanzlerin Merkel hat nach ihrem Urlaub die Arbeit wieder aufgenommen. Die innenpolitische Nachrichtenlage ist überschaubar. Das spiegelt sich auch in der Wählergunst wider.

CDU und SPD können in der Wählergunst weiter nicht zulegen. In der letzten Ferienwoche in vielen Ländern und der ersten Arbeitswoche von Kanzlerin Angela Merkel nach dem Urlaub verharrt die Union bei 30 Prozent und damit auf dem tiefsten Wert in diesem Jahr. Auch die SPD kann nicht zulegen und würde bei einer Abstimmung nur 18 Prozent der Wähler für sich begeistern können, wie aus dem wöchentlichen RTL/n-tv Trendbarometer des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervorgeht.

Auf dem dritten Platz verharren die Grünen mit 15 Prozent der Stimmen. Keine Bewegung gibt es auch bei der AfD, die auf 14 Prozent käme. Dagegen würde die Linke einen Punkt auf nun 10 Prozent zulegen. Die FDP büßte indes einen Zähler auf 9 Prozent ein und erhielte bei einem Urnengang nun die wenigsten Stimmen. Wie aus der Erhebung ferner hervorgeht, würde weiter gut jeder vierte Wahlberechtigte der Abstimmung fernbleiben oder ist noch unentschlossen.

Auch bei der Kanzler-Präferenz gibt es zur Vorwoche kaum Veränderungen. Amtsinhaberin Merkel würde sowohl ein Duell gegen SPD-Chefin Nahles als auch gegen Finanzminister Olaf Scholz für sich entscheiden. Im Zweikampf mit Nahles würde sie 47 Prozent, gegen Scholz 42 Prozent der Stimmen holen. Nahles käme auf 14 und Scholz auf 22 Prozent. Selbst bei den SPD-Anhängern würde sich Merkel gegen Nahles durchsetzen. Dagegen hätte sie bei den Wählern mit SPD-Parteibuch das Nachsehen gegen Scholz.

Für die Erhebung befragte Forsa nach eigenen Angaben 2503 Wahlberechtigte im Zeitraum vom 13. bis zum 17. August. Die Fehlertoleranz geben die Demoskopen mit 2,5 Prozent nach oben und unten an.

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Quelle: n-tv.de