Politik

MI5 in höchster Alarmbereitschaft Terroristen sollen Anschlag auf Queen planen

Regelmäßig zeigt sich die britische Königin dem Volk. So ist es auch für diesen Samstag geplant, wenn sie mit anderen Würdenträgern den Jahrestag des Sieges über Japan feiert. Doch die Geheimdienste beschäftigt einem Medienbericht zufolge ein grausiges Szenario.

Die britischen Geheimdienste sind einem Zeitungsbericht zufolge in größter Aufregung. Der "Daily Mail" zufolge gibt es konkrete Anschlagspläne gegen Queen Elizabeth II. Demnach befinden sich die Polizei und der MI5 in einem "Wettlauf gegen die Zeit", denn am kommenden Samstag wollten Dschihadisten mit einer Schnellkochtopf-Bombe ein Attentat auf die Queen und andere Persönlichkeiten verüben. An diesem Tag findet in London eine Parade zur Feier des Sieges über Japan vor 70 Jahren statt, der sogenannte V-J Day ("Victory over Japan Day").

Es soll eine entsprechende Drohung gegen die Königin gegeben haben. Auch ihr Sohn und Thronfolger Prinz Charles, Premierminister David Cameron und mehr als 1000 eingeladene Weltkriegsveteranen seien mögliche Anschlagsziele. Zudem werden Tausende Schaulustige an der Route erwartet, die die Straßen zwischen den Kirchen St. Martin-in-the-Fields und Westminster Abbey säumen werden. Nun würden alle Sicherheitsmaßnahmen für die Veranstaltung eiligst überprüft, heißt es in dem Bericht, der am Sonntag erschienen ist.

Die Sicherheitsbehörden befürchten offenbar ein ähnliches Szenarion wie beim Attentat auf den Boston-Marathon im April 2013. Damals hatten die Täter eine Bombe in einem Schnellkochtopf verwendet, die drei Menschen tötete und mehr als 260 verletzte.

Aus Großbritannien sind mehrere Hundert Islamisten nach Syrien ausgereist, wo sie sich dem Islamischen Staat angeschlossen haben. Es gibt jedoch auch Sympathisanten, die nicht ausgereist sind, aber trotzdem Kontakte zum IS unterhalten. Sie gelten als tickende Zeitbomben, die früher oder später einen Anschlag verüben könnten.

Im Juli 2005 hatte es den bisher schwersten Terroranschlag in London gegeben. Damals hatten Selbstmordattentäter in U-Bahnen und Bussen 52 Menschen mit in den Tod gerissen.

Quelle: ntv.de, nsc

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.