Politik

Volumen von 675 Millionen Dollar USA sagen Ukraine neues Waffenpaket zu

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US-Verteidigungsminister Austin und seine deutsche Kollegin Lambrecht auf dem Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz.

(Foto: REUTERS)

In Ramstein beraten die Verbündeten der Ukraine darüber, wie sie dem Land im Krieg gegen Aggressor Russland helfen können. Die USA machen gleich zu Beginn eine symbolisch wichtige Ankündigung: Kiew erhält weitere Haubitzen, Raketen, Munition und gepanzerte Fahrzeuge.

Die USA haben der Ukraine weitere Militärhilfe für den Krieg gegen Russland zugesagt. Es gehe um ein neues Waffenpaket mit einem Volumen von rund 675 Millionen Dollar (etwa 676 Millionen Euro), sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf dem US-Militärstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein. Das neue Hilfspaket umfasse unter anderem die Lieferung weiterer Haubitzen, Raketen, Artilleriemunition und von gepanzerten Fahrzeugen.

Die militärische Unterstützung der Verbündeten für die Ukraine zahle sich aus, betonte Austin: "Wir sehen den nachweisbaren Erfolg unserer Bemühungen auf dem Schlachtfeld." US-Präsident Joe Biden hatte erst Ende August Unterstützung für die Ukraine im Umfang von knapp drei Milliarden Dollar (rund drei Milliarden Euro) angekündigt. Damit könne Kiew Luftabwehrsysteme, Artilleriesysteme und Munition, Drohnen und Radare erwerben, "um sich langfristig verteidigen zu können".

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Austin hatte dort die Mitglieder der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe zu einer Konferenz eingeladen, an der etwa auch Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg teilnahmen. Dort wollen sie nach US-Angaben "über die anhaltende Krise in der Ukraine und verschiedene Sicherheitsfragen" beraten. Erstmals hatte die Kontaktgruppe Endea April in Ramstein getagt.

Der US-Verteidigungsminister lobte die Beiträge anderer Verbündeter für die Ukraine und dankte Lambrecht für Deutschlands Beitrag zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr. Die Bundesregierung hatte der Ukraine Ende August weitere Waffenlieferungen im Wert von mehr als 500 Millionen Euro zugesagt. Unter anderem geht es dabei um drei zusätzliche Luftabwehrsysteme des Typs IRIS-T, ein Dutzend Bergepanzer, 20 auf Pick-up-Fahrzeuge montierte Raketenwerfer sowie Antidrohnengeräte und Präzisionsmunition.

Quelle: ntv.de, jog/dpa/AFP

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