Politik

RTL/ntv Trendbarometer Union auf niedrigstem Wert seit einem Jahr

45571744a6825b29be889552bdbb2e0a.jpg

Wenn die Deutschen den Bundeskanzler selbst wählen könnten, würden sich aktuell 22 Prozent für Armin Laschet entscheiden.

(Foto: dpa)

Im Vergleich zur Vorwoche verliert die Union nur einen Prozentpunkt, doch es ist ihr schlechtester Wert seit dem März 2020. Auch CDU-Chef Laschet verliert an Zuspruch.

Die CDU/CSU verliert im aktuellen Trendbarometer im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und fällt auf 34 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Ende März 2020. Die FDP verliert ebenfalls einen Prozentpunkt, Linke und AfD gewinnen jeweils einen Punkt dazu. Die Werte der übrigen Parteien bleiben unverändert.

Auch der Kompetenzwert der Union sinkt in dieser Woche auf den niedrigsten Wert seit Ende März 2020. Derzeit sind 35 Prozent der Deutschen überzeugt, dass die CDU/CSU am besten mit den Problemen in Deutschland fertig wird. Das sind drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche; die Union liegt dennoch weit vor den übrigen Parteien: SPD und Grüne würden wie in der Vorwoche jeweils 5 Prozent der Befragten zutrauen, die anstehenden Probleme in Deutschland lösen zu können. 7 Prozent sprechen einer der übrigen Parteien, 48 Prozent gar keiner Partei politische Kompetenz zu.

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 34 Prozent (Bundestagswahl: 32,9 Prozent), SPD 16 Prozent (20,5), FDP 7 Prozent (10,7), Grüne 19 Prozent (8,9), Linke 8 Prozent (9,2), AfD 9 Prozent (12,6). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 24 Prozent dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8) und ist höher als in den meisten letzten Wochen.

 

Wenn jetzt gewählt würde, würden 722 Abgeordnete in den Deutschen Bundestag einziehen. Die Union würde gegenüber der Bundestagswahl 20, die Grünen würden 80 Sitze hinzugewinnen. Alle übrigen Parteien würden verlieren. Das wäre die Mandatsverteilung im neuen Parlament: CDU/CSU 266, Grüne 147, SPD 124, Linke 62, FDP 54 und AfD 69 Sitze.

Kanzlerpräferenz: Laschet rutscht um drei Punkte ab

Bei der Kanzlerpräferenz verliert der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet an Zuspruch. Gegenüber der Vorwoche büßt Laschet drei Prozentpunkte ein - im Vergleich zu den beiden Wochen nach seiner Wahl zum CDU-Chef hat Laschet sogar sechs Prozentpunkte verloren. In einem aktuellen Ranking der Ministerpräsidenten kommt er nur auf den vorletzten Platz.

Wenn die Deutschen ihren Bundeskanzler selbst wählen könnten, würden sich in dieser Woche 22 Prozent für Laschet entscheiden, 20 Prozent für Grünen-Chef Robert Habeck (minus 1) und 18 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (unverändert). Wäre CSU-Chef Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, könnte er mit 36 Prozent der Stimmen rechnen (minus 1). Habeck käme gegen Söder auf 19 (plus 1), Scholz auf 15 Prozent (unverändert).

Quelle: ntv.de, hvo

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.